Hipp Früchte-Spaß Apfel-Banane-Himbeere mit Vollkorn

Unpraktisch verpackt

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veröffentlicht: 08.10.2013

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  Was Konsumenten alles zugemutet wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Fruchtpüree in unpraktischer Verpackung.

Das steht drauf: Hipp Früchte-Spaß Apfel-Banane-Himbeere mit Vollkorn

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Babykosthersteller Hipp preist seinen Früchte-Spaß Apfel-Banane-Himbeere mit Vollkorn für Kinder ab einem Jahr als Zwischenmahlzeit oder Nachtisch an. Diese Früchtemischung wird in einem Beutel mit Verschlusskappe verkauft.
Eine Konsumentin wies uns darauf hin, dass eine Packung weniger Fruchtpüree enthält, als in der Nennfüllmenge deklariert. Wir gingen dem nach, kauften einen Beutel Früchte-Spaß, drückten das Fruchtpüree heraus und wogen nach: Statt 90 g, wie als Nennfüllmenge angegeben, konnten wir aus dem Beutel aber nur 89,1 g Fruchtmus herausquetschen.

Warum Beutel statt Gläschen?

Was uns zusätzlich stört: Hipp empfiehlt, das Fruchtpüree mit einem Löffel zu füttern oder dem Kind selbst zum Löffeln zu überlassen. Damit ein Kleinkind das Püree auf den Löffel bekommt, muss der Früchte-Spaß wohl erst vom Beutel in eine Schüssel geleert werden. Andernfalls würden die Kleinen eher den kurzen Weg zum Püree wählen und es direkt aus dem Beutel nuckeln. Und das ist absolut nicht zu empfehlen. Darauf weist übrigens auch Hipp auf der Verpackung hin: „Häufiges und dauerndes Umspülen der Zähnchen mit Fruchtpüree aus dem Beutel kann schwere Zahnschäden (Karies) verursachen.“ Bleibt die Frage: Weshalb ist das Fruchtpüree überhaupt in einem Beutel verpackt? Wäre ein Gläschen nicht praktischer?

Obst besser als Mus

Generell gilt: Auch Pürees ohne Zuckerzusatz können einen hohen Zuckergehalt haben. Täglich ein Stückchen Obst oder Gemüse zum Knabbern ist allemal besser als Mus zum Löffeln.  

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