Machland Apfelpaprika

Zu scharf für Kinder

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KONSUMENT 6/2014 veröffentlicht: 22.04.2014, aktualisiert: 22.05.2014

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  Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Apfelpaprika, die als „pikant“ deklariert werden, obwohl sie sehr scharf sind.

Das steht drauf: Machland Apfelpaprika pikant

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Ein Glas von Machland, darin enthalten: mit Kraut gefüllte, eingelegte Apfelpaprika, die als „pikant“ deklariert werden. Auf dem Etikett ist ein Mädchen im Schulalter abgebildet, das einen Paprika in der Hand hält.

Höllisch scharfe Paprika: absolut ungeeignet für Kinder

„Pikante Paprika, für Kinder geeignet“, schloss daraus ein Kunde, nachdem er das Etikett samt Produktdeklaration genauer angesehen hatte, und kaufte ein Glas. Dass er einem Trugschluss aufgesessen war, bemerkte der Konsument zu Hause, als er einen der eingelegten Paprika kostete. Von wegen pikant! Der Paprika war höllisch scharf und für Kinder daher absolut nicht geeignet!

Warum ist ein Kind auf der Abbildung?

„Warum ist auf dem Etikett der Machland Apfelpaprika ein Kind abgebildet, obwohl dieses Produkt für Kinder viel zu scharf ist?“, wollte der Kunde von uns wissen. Wir leiteten die Anfrage an Hersteller Machland weiter.

Produktbeschriftung auf "scharf" geändert

Bei Machland ist man bereits darauf aufmerksam geworden, dass die Apfelpaprika zum Teil schärfer schmecken. Der Hinweis „pikant“ wurde auf dem Etikett bereits auf „scharf“ geändert. Der Kunde habe leider noch Restbestände mit dem „alten“ Etikett erhalten, teilte Machland mit. Das Kinderfoto auf dem Etikett sei entscheidender Bestandteil der Machland Corporate Identity (Firmenidentität), die bereits seit 2004 Anwendung finde.


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