Spar Paprika

Widersprüchlich deklariert

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veröffentlicht: 24.02.2015

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   Was Konsumenten alles zugemutet wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: widersprüchlich gekennzeichnete Paprika von Spar.

 

Das steht drauf: Spar Paprika

Gekauft bei: Spar

Das ist das Problem

In einer Spar-Filiale waren rote und gelbe Paprika ins Regal geschlichtet. „Qualität aus Österreich“ und „Herkunftsland Österreich“ stand auf dem Steckschild. Doch die Paprika hatten auch Aufkleber und darauf stand: „Bergie Spirit of quality“. Im Klartext heißt das also, dass das Gemüse aus Spanien stammte und nicht wie am Regalschild angegeben aus Österreich.

"Qualität aus Österreich" am Regal angeführt

Um den klein gedruckten Text des Aufklebers entziffern zu können, musste man aber schon nahe zum Regal gehen bzw. einen Paprika in die Hand nehmen. Wer sich mit einem flüchtigen Blick auf das Regalschild begnügte, las nur „Qualität aus Österreich“.

Kontrolle der Herkunftsetiketten

Nachdem uns eine KONSUMENT-Leserin auf die widersprüchliche Kennzeichnung der Paprika aufmerksam gemacht hatte, fragten wir bei Spar nach. Dort entschuldigte man sich umgehend für die Fehler an den Regalschildern und veranlasste die sofortige Kontrolle aller Herkunftsetiketten vor Ort.

Ausnahmen bei der Angabe der Herkunft

Bei frischem Obst und Gemüse muss das Ursprungsland in der Regel angegeben sein. Doch es gibt Ausnahmen. So ist z.B. die Herkunft von Früh- und Speisekartoffeln, frischen Bananen, Oliven, Zuckermais, Kokosnüssen, Paranüssen oder Datteln nicht kennzeichnungspflichtig. Auch bei verarbeitetem Obst und Gemüse (z.B. Konserven oder Tiefkühlprodukten) muss das Ursprungsland nicht deklariert werden.


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