Spar Vital Lachs Spaghettinis

Wo ist der Lachs geblieben?

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veröffentlicht: 02.09.2014

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   Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: ein Fertiggericht, das mit Lachs angibt, obwohl kaum welcher drinnen ist.

Das steht drauf: Spar vital Lachs Spaghettini

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Ein Fertiggericht von Spar Vital: „Lachs Spaghettini“ steht auf der Packung, und das Wort „Lachs“ ist durch besonders große Lettern optisch hervorgehoben. Darunter das Bild eines mit Nudeln samt reichlich Lachsstückchen gefüllten Tellers.

Wo ist der Lachs?

Eine KONSUMENT-Leserin fand das auf dem Karton abgebildete Gericht appetitanregend. Sie kaufte eine Packung Lachs Spaghettini und freute sich auf Nudeln mit viel Lachs. Doch nachdem sie das Gericht laut Anleitung zubereitet und auf einen Teller gegeben hatte, war die Enttäuschung groß. Denn mit den auf der Packung dargestellten Lachs Spaghettini hatte das Gericht auf ihrem Teller wenig zu tun. Es enthielt kaum Lachs. Aufgrund der Abbildung und der Produktbezeichnung hatte sie aber angenommen, dass das Gericht großteils aus Lachs besteht.

Räucherlachs in den Spaghettini kaum vorhanden

Ein Ausreißer, ein Produktionsfehler? Nein! Denn laut Zutatenliste bestehen die Lachs Spaghettini aus 52 % Spaghettini-Zubereitung und 48 % Räucherlachssauce; diese wiederum hat einen Räucherlachsanteil von gerade einmal von 9 %. Kein Wunder, dass sich die Lachsstückchen im zubereiteten Gericht äußerst bescheiden ausnehmen!

Spar bietet Gutschein als Ersatz

Die KONSUMENT-Leserin fühlte sich durch die Diskrepanz zwischen Packungsaufmachung und tatsächlichem Produkt getäuscht und machte uns auf dieses Fertiggericht aufmerksam. Wir baten Spar um Stellungnahme. Die Firma bot an, der Kundin das Produkt mit einem Gutschein zu ersetzen.

Wir hätten da einen Vorschlag für eine umfassendere Lösung: Wie wäre es mit einem realistischen Produktfoto auf der Packung? Dann wüssten Konsumenten von vornherein, was in der Packung steckt, und müssten sich nicht nachträglich wegen geschönter Produktbilder ärgern.


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Bild: VKI