Einweg und Meerweg

Verpackungsmüll

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Der Konsument entscheidet.

Einwegflasche. Schon das Wort ist eine Kränkung für den gesunden Hausverstand. Von „ein Weg“ kann keine Rede sein. Einbahnflasche wäre treffender. Aber jede Einbahn hat ein Ende. Und da fällt uns ein, dass man Konsumenten gern „Endverbraucher“ nennt.

Jeder Verbrauch hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, und diese zwei Enden sehen so aus: Entweder ist es einem Wurst, wo man seinen Verpackungsmüll wegwirft, dann ist man ein flexibler und dynamischer Typ, dessen Ego sich nicht mit Korrektheiten wie Mülltrennung verzetteln kann. Oder es ist einem nicht Wurst. Die meisten Österreicher verfügen über ein goldenes Mülltrennerherz und sind daher arme Würstel. Sie werden nie zu Nobelpartys eingeladen, weil zu befürchten ist, dass sie dort das Wort „Mehrweg“ gebrauchen, worauf einigen anwesenden Getränkekaisern schlagartig die Wimmerl aufschössen.

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