Handys, Kauf im Ausland

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 23.05.2011

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Schmäh mit Feuchtigkeitsschaden

Ich brachte ein defektes Handy ins Shop des Providers, nach 10 Tagen kam es unrepariert zurück – wegen angeblichem Feuchtigkeitsschaden. Kosten der Überprüfung: 30 Euro. Da ich den Feuchtigkeitsschaden bezweifelte, ging ich zu einer anbieterunabhängigen Servicestelle. Binnen 2 Stunden wurden Antennenmodule getauscht und ein Funktionstest durchgeführt – in Garantie. Kein Feuchtigkeitsschaden festgestellt.

Sehr verärgert konfrontierte ich Handyshop und Vertrags-Reparaturwerkstätte mit diesem Ergebnis. Leider war man im Shop nicht sehr kooperativ. Die Reparaturwerkstätte hat erst nach einer Drohung meiner Rechtsschutzversicherung die 30 Euro refundiert. Offenbar ist es gang und gäbe, „minderwertige“ Handys gar nicht mehr zu öffnen, sondern mit einem „Standard-Oxidationsnachweis“ und der Begründung Feuchtigkeitseintritt an den Kunden zu retournieren.

Gerhard Bröderbauer
Salzburg

Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo