Induktionskochfelder

Sinnvoll eher zur Haushaltsgründung

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Konsument 10/2001 veröffentlicht: 01.10.2001

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Sind Herde mit Induktionskochfeld besser als herkömmliche Kochfelder? Lohnen sich die hohen Anschaffungskosten?

Bei Induktionskochfeldern entsteht die Wärme durch ein elektromagnetisches Feld direkt im Topfboden. Dies bringt einige Vorteile. Ist der Herd eingeschaltet, ohne dass ein Topf auf dem Kochfeld steht, bleibt die Kochzone kalt. Daher bieten Induktionskochfelder eine gewisse Sicherheit, wenn kleine Kinder im Haushalt leben. (Heiße Töpfe oder metallische, magnetische Gegenstände, die auf den Herd gelegt werden, können allerdings sehr wohl gefährlich werden.) Das Kochgut reagiert rasch auf Änderungen der Energiezufuhr, wenn man „kleiner dreht“. Und anders als bei herkömmlichen Kochfeldern darf der Kochtopf auch kleiner sein als die Kochzone. Die Wärme entsteht ja im Topfboden. Der Nachteil liegt nicht nur im hohen Anschaffungspreis. Man braucht auch spezielles Kochgeschirr. Geeignetes Kochgeschirr erkennt man daran, dass ein Magnet haften bleibt. Ein Induktionsherd ist eher zur Haushaltsgründung sinnvoll. Es gibt aber auch Kombigeräte, wo herkömmliche und Induktionskochfelder kombiniert sind. Gegenüber herkömmlichen Elektroherden bietet ein Induktionsherd übrigens kaum eine Stromersparnis.
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Bild: VKI