Krank im Urlaub

Informationen zur Europäischen Versicherungskarte

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Konsument 6/2009 veröffentlicht: 04.06.2009

Inhalt

  • Flugrettung und Heimtransport
  • chronische Krankheiten und Medikamentenkosten
  • privater Versicherungsschutz

Georg Mentschl (Bild: Ehrensberger)

    Mag. Georg Mentschl   
Leiter des Europäischen
Verbraucherzentrums
Österreich

Liebe Leserin, lieber Leser

Endlich bricht der lang ersehnte Urlaub an. Doch anstatt im Meer zu baden oder die Sehenswürdigkeiten des Reiselandes zu besichtigen, liegt man krank im Bett. Viele haben eine derartige Situation schon einmal erlebt. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) soll dem Patienten zumindest innerhalb der EU sowie in den assoziierten Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz Zugang zum Gesundheitssystem bieten, bürokratischen Aufwand reduzieren und last, but not least auch dafür sorgen, dass die medizinische Betreuung im Ausland nicht zum unkalkulierbaren Risiko gerät.

Doch die Erfahrung zeigt, dass auch die EKVK nicht vor unliebsamen Überraschungen schützt. Damit Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen können und im Fall eines Falles auf der sicheren Seite sind, hat das beim Verein für Konsumenteninformation angesiedelte Europäische Verbraucherzentrum wichtige und nützliche Informationen rund um das Thema „Krank im Urlaub“ zusammengestellt. Denn der Europäische Binnenmarkt bietet viele Vorteile, die auch genutzt werden sollen. Das sieht auch die Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission so, die diese Broschüre finanziell unterstützt.

Sollten Sie als Konsument dennoch Grund zur Beschwerde im europäischen Ausland haben, so bietet das Europäische Verbraucherzentrum rasche, kompetente und zuverlässige Hilfe an. Über Informationen zur medizinischen Versorgung im Ausland hinaus finden Sie auf unserer Website www.europakonsument.at zahlreiche nützliche Tipps und Informationen zum grenzüberschreitenden Konsumentenschutz.


Mit finazieller Unterstützung der Europäischen Kommission  

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