Leserbriefe

Konsument 5/1999

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Konsument 5/1999 veröffentlicht: 01.05.1999

Inhalt

 



Konsument 2/99:
Streßbekämpfung mit Aminosäuren


Nicht beteiligt

In dem Artikel „Ausgebrannt und ausgenommen“ ist eine nicht namentlich genannte Apotheke in Eisenstadt angeführt. Es gibt allerdings in Eisenstadt drei Apotheken, die in Betracht kommen. Wir wollen festhalten, daß wir nicht diese Lieferapotheke sind und uns auch an ähnlichen Aktionen noch nie beteiligt haben.
Marien-Apotheke
Eisenstadt

Konsument 3/99:
Partnervermittler


Alternative Partnersuche

Der „Club Acht, Treffpunkt für christliche Partnersuchende“ ist eine gemeinnützige, nicht nach Gewinn strebende Vereinigung. Bei unseren Clubabenden, die zweimal im Monat stattfinden, bieten wir Damen und Herren, die eine dauerhafte und seriöse Partnerschaft anstreben, die Gelegenheit, gleichgesinnte Menschen zu treffen und Kontakte aufzunehmen. Der Beitrag beträgt lediglich 50 Schilling pro Clubabend und dient hauptsächlich zur Werbung, zum Beispiel für Inserate und für den Tonbanddienst 01/999 13 58.
Hans-Jürgen Eder
Wien

Konsument 3/99:
Test Notebooks


Kein Support

Vor etwa zwei Monaten habe ich bei der Firma New Vision ein Acer Extensa gekauft. Schon nach relativ kurzer Zeit hatte ich Probleme. Immer wieder bin ich „abgestürzt“, immer wieder gab es Probleme bei allen möglichen Anwendungen. Von New Vision gab es keine Hilfe, das sind reine Verkäufer. Auch von Acer in Wien bekam ich keinerlei Unterstützung.
Nun bin ich sehr gut bekannt mit einem Bosnier, der in seiner Heimat als Dozent für Informatik tätig war und jetzt bei einer Wiener Firma als EDV-Spezialist arbeitet. Der hat mir einen guten Rat gegeben, den ich auch befolgt habe. Jetzt läuft mein Laptop einwandfrei, doch wäre es für künftige Tests hilfreich, würden Sie auch die Unterstützung der Lieferfirmen testen und bewerten.
Eugen Vesely
Wien

Konsument 2/99:
Der Fall des Monats


Aufgerundet 

Bei meiner letzten Telefonrechnung fiel mir auf, daß der Endbetrag meiner Telefonrechnung um fünf Groschen aufgerundet wurde. An sich kein beeindruckender Betrag, aber multipliziert mit einer Million (etwa ein Viertel aller Festnetzteilnehmer) ergibt dies einen stattlichen Betrag von 50.000 Schilling. Im Zeitalter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs scheint mir eine Rundung nicht notwendig.
Werner Schützenhöfer
Vorau

Die Telekom-Control übermittelte uns folgende Stellungnahme:
Eine Durchsicht von etwa 30 in letzter Zeit ergangenen Rechnungen hat ergeben, daß die Telekom Austria AG sowohl aufrundet als auch abrundet. Die Rechnungsbeträge werden also entweder um ein bis vier Groschen abgerundet, oder um ein bis fünf Groschen aufgerundet. Geht man davon aus, daß alle zehn Endziffern gleich häufig auftreten, dann heben sich die Auf- und Abrundungen von den eins, zwei, drei oder vier Groschen gegenseitig auf. Bei jenem Zehntel der Rechnungen, bei dem der Betrag mit der Ziffer 5 endet (das sind zirka 2,28 Millionen Rechnungen pro Jahr), ergibt sich eine Rundungsziffer von fünf Groschen, insgesamt öS 114.000,–. Dabei handelt es sich also um weniger als ein Tausendstel Prozent des relevanten Umsatzes. Wir teilen die Ansicht, daß im Zeitalter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs eine Rundung nicht mehr notwendig ist. Es ist uns auch keine Rechtsgrundlage für die vorgenommene Rundung, insbesondere auch keine Bestimmung in den Entgeltbestimmungen bekannt.“

Konsument 3/99:
Wohnungssuche


Wenig Vertrauen in Makler

Ihre Berichte über Wohnungssuche sind ein Spiegel dessen, was ich selbst erlebt habe. Ein dreiviertel Jahr habe ich nach meiner Wohnung gesucht und dabei sehr häufig ähnliche Situationen erlebt. Als besonders ärgerlich empfand ich, wenn die Tatsachen, die ich bei der Besichtigung vorfand, nicht mit den ausdrücklich vorher am Telefon erfragten Bedingungen übereinstimmten. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich Einbauküchen vorgefunden und mir in den „hohen Altbauräumen“ fast den Kopf angeschlagen habe.
Was Makler dazu verleitet, Interessenten in Wohnungen zu zitieren, die sie bei der vorhergehenden telefonischen Anfrage explizit als nicht in Frage kommend deklarierten, weiß ich nicht. Es ist jedoch leider gängige Praxis. Wenn ein Makler nichts für mich hat, so kann er das doch zugeben. Oder sich meine Wünsche notieren, um mich zu kontaktieren, wenn er eine entsprechende Wohnung zur Vermittlung bekommt (ist kein einziges Mal geschehen). Aber meine Zeit damit zu verschwenden, daß ich mir jeder Beschreibung spottende Objekte ansehen muß, kann doch mein Vertrauen als potentieller Kunde nicht herstellen.
Ing. Katharina Heizinger
Wien

Ähnliches erlebt

Beim Lesen Ihres interessanten Berichtes mußte ich unweigerlich stellenweise schmunzeln, denn ich habe bis vor zirka einem Jahr, als ich durch Zufall eine preisgünstige, helle und zentral gelegene Wohnung gefunden habe, selbst immer wieder ähnliches erlebt. Aufgrund der bis vor einiger Zeit möglichen Einjahresbefristungen mußte ich mir oft innerhalb eines Jahres wieder eine neue Wohnung suchen, teils privat, teils über Makler. Was man da so alles erlebt, ist oft schon haarsträubend oder schlicht und einfach zum Lachen. Ich habe mir bereits überlegt, meine Erlebnisse einmal zu Papier zu bringen.
Marlene Kaltenbacher
Wien

Konsument 3/99:
Wechselspesen


Falsche Auskunft

Sie schreiben, daß bei der P. S. K. Beträge bis 300 Schilling ohne Wechselspesen gewechselt werden. Ich fragte bei einem Gebietsleiter der P. S. K., leider stimmt Ihre Aussage nicht. Es muß schon bei einem Betrag von DM 10,– die Gebühr von öS 30,– bezahlt werden. Woher hat „Konsument“ diese falsche Information?
E. Dattenböck
Weng

Bei unserer Erhebung Ende Jänner bekamen wir in der P. S. K.-Zentrale und in einem Postamt übereinstimmend die Auskunft, daß bis 300 Schilling keine Spesen verrechnet werden. Offensichtlich hat die P. S. K. ihre Konditionen in der Zwischenzeit geändert.
Die Redaktion

Wir bitten um Verständnis, daß wir nicht alle Briefe veröffentlichen können und uns Kürzungen vorbehalten.

Horrende Akku-Kosten

Konsument 3/99:
Test Notebooks


Ich danke Ihnen für den sehr aufschlußreichen Artikel. Als beruflicher und privater Nutzer kann ich mich Ihren Ausführungen voll inhaltlich anschließen. Den Kostenvergleich möchte ich durch einen finanziell nicht unerheblichen Hinweis auf Folgekosten von Notebooks ergänzen, der in Ihrem Artikel lei- der unerwähnt blieb: Beim Kauf eines Notebooks vergißt (oder verdrängt) der Kunde sehr häufig, daß die Lebensdauer von Akkus, abhängig von der Nutzung, beschränkt ist. Die Ernüchterung folgt, wenn der Notebook-Benutzer einen ansehnlichen Prozentsatz des Notebook-Kaufpreises für die Anschaffung eines Ersatzakkus investieren muß.
Ich selbst habe im März 1998 ein Notebook Acer Extensa erworben. Bereits im Juni hat der Akku seinen Dienst verweigert und wurde im Rahmen der Gewährleistung ausgetauscht. Im Februar 1999 war auch der neue Akku nicht mehr funktionstüchtig. Ein Servicebetrieb der Firma Acer testete das Notebook und kam zu dem Schluß, daß der Defekt ausschließlich beim Akku läge. Demzufolge müßte ich einen neuen Original-Akku zu 3990 Schilling zuzüglich Umsatzsteuer (!) erwerben. Alternative, kostengünstigere Akkus seien nicht auf dem Markt verfügbar. Mein Ansuchen bei der Firma Acer auf Kulanz wurde abgewiesen, da die durchschnittliche Lebensdauer der Akkus ohnehin nur rund eineinhalb bis zwei Jahre (!!!) beträgt. Aus einer einfachen Rechnung schließe ich, daß die Kosten für Ersatzakkus nach acht bis zehn Betriebsjahren den Kaufpreis des Notebooks von 26.000 Schilling übersteigen werden. Im Hinblick auf die genannte Rechnung kann ich mich des Eindrucks einer findigen Preisstrategie mancher Hersteller nicht erwehren, günstige Verkaufspreise ihrer Notebooks durch hohe Kosten für Ersatzakkus zu kompensieren.
Andreas Schandl
Wien

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