Lotterien: Loteria Primitiva

Der Schein-Gewinn

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Konsument 11/2007 veröffentlicht: 23.10.2007, aktualisiert: 24.10.2007

Inhalt

Eine Loteria Primitiva aus Spanien verschickt massenweise Gewinnverständigungen.

Vorsicht vor Post aus Madrid!

Viele österreichische Haushalte haben in letzter Zeit Post aus Madrid erhalten. Eine Loteria Primitiva teilte mit, dass der Adressat einige Hunderttausend Euro gewonnen haben soll. Natürlich haben die „Gewinner“ nie in der betreffenden Lotterie gespielt. Beigelegt ist dem Schreiben ein Faxformular, mit dem man seine Ansprüche anmelden kann. Tut man das, hat man schon verloren. Denn danach erhält man einen Anruf, dass die Riesensumme nur überwiesen werden kann, wenn eine „Bearbeitungsgebühr“ in erheblicher Höhe bezahlt wird. Damit ist man nicht nur 1000 Euro oder mehr los, man sitzt erst recht in der Falle.

Nichts zahlen

Denn nun kommen weitere Anrufe, in denen Zahlungen wie Steuern, Sicherheitsgebühren oder Ähnliches verlangt werden. Viele gutgläubige Opfer zahlen immer wieder, um doch noch ihren vermeintlichen Riesengewinn zu kassieren. Eine betagte Konsumentin aus Salzburg meldete sich bei unserem Europäischen Verbraucherzentrum. Sie war um ihre gesamten Ersparnisse gebracht worden. Dabei sollte der mit Schreibfehlern gespickte Brief eigentlich alle Alarmglocken schrillen lassen.

Neu ist der Schmäh keineswegs. Auch per E-Mail kommen immer wieder ähnliche betrügerische Gewinnversprechen.

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