Schadstoffe in Lebensmitteln

Auch in Bioprodukten

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Konsument 4/2008 veröffentlicht: 20.03.2008

Inhalt

Immer wieder entdecken wir Schadstoffe. Was soll der Konsument nun tun? - Ein Editorial von VKI-Geschäftsführer Franz Floss.

Immer wieder entdecken wir Schadstoffe – selbst in „gesunden“ Lebensmitteln, ja sogar in Bioprodukten. So auch bei unserem Salattest. Ausgerechnet ein teures Bioprodukt war am stärksten mit Pestiziden belastet. Geringe Mengen von Pflanzenschutzmitteln finden sich heute leider fast überall, im Ackerboden wie auch im Grundwasser.

Summe der Pestizide

Strenge Zulassungsverfahren und gesetzlich festgelegte Höchstmengen sollen die Gesundheit schützen. So sind Höchstmengen für einzelne Pestizide festgelegt, nicht aber eine Obergrenze, falls ein Pflanzenschutz-Mix gespritzt wird. Daher weisen wir in unseren Tests auch die Summe aller eingesetzten Pestizide aus.

Zu viel, zu fett, zu süß

Angesichts solcher Testergebnisse fragen sich aber viele Menschen, ob sie überhaupt noch Obst und Gemüse essen sollen. Darauf hat die Ernährungswissenschaft eine eindeutige Antwort. Ernährungsbedingte Erkrankungen entstehen in erster Linie durch falsche Ernährung: zu viel, zu fett, zu süß. An zweiter Stelle steht das Erkrankungsrisiko durch Mikroben in Lebensmitteln – von Fäkalkeimen bis zu Salmonellen. Die Umweltkontamination folgt erst an dritter Stelle.

Appetit auf Obst und Gemüse

Somit besteht kein Grund, sich von der goldenen Regel „fünf Mal am Tag Obst und Gemüse“ zu verabschieden. Lassen Sie sich also nicht den Appetit auf Obst und Gemüse verderben und greifen Sie zu Produkten, die – siehe unsere Tests – gar nicht oder weniger belastet sind.

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