SMS ins Ausland: teurer bei Bob, A1, One, Drei

Telering und T-Mobile blieben gleich

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Konsument 3/2008 veröffentlicht: 25.02.2008

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Vorsicht Falle: SMS sind eine preiswerte Möglichkeit, wenn man eine Nachricht schnell ins Ausland schicken will. Aber nicht bei jedem Provider ...

50 Cent pro SMS

„bob bietet viel und kostet wenig“ – mit diesem Slogan wirbt der Billig-Handyprovider um Kunden und trumpft mit seinen niedrigen Preisen auf: Telefonieren und SMS versenden kostet in alle Netze 3,9 Cent. Aber das stimmt leider nur zum Teil. Denn wer den Tarif topbob hat und damit eine SMS in ein ausländisches Netz verschickt, zahlt pro Nachricht 50 Cent, also mehr als das Zehnfache(!).

Billig ins Ausland

Gerade aber in der grenzüberschreitenden Kommunikation sind die Kurzmitteilungen wegen der niedrigen Kosten äußerst beliebt. Denn bisher rechneten die Handynetzbetreiber SMS in Auslandsnetze zum gleichen günstigen Tarif ab wie Inlands-SMS. Technisch macht es nämlich keinen Unterschied, in welches Netz die SMS geschickt wird. Der Unterschied bei topbob ist exorbitant, aber beileibe kein Einzelfall.

Inland oder Ausland?

Auch die Bob-Mutterfirma A1 unterscheidet bei SMS zwischen Inland (je nach Tarif gratis oder 25 Cent) und Ausland (30 Cent). Und bei One und Drei sind SMS ins Ausland ebenfalls teurer. Nur bei T-Mobile und tele.ring kosten SMS in ausländische Netze gleich viel wie innerhalb Österreichs. Wer öfter SMS über die rotweißroten Grenzen verschickt, könnte also eine böse Überraschung erleben, wenn er die Rechnung erhält oder die Wertkarte schnell aufgebraucht ist.

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Bild: VKI