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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 23.05.2011

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Auflösegebühr für Kapitalsparbuch

Ich musste vor kurzem feststellen, dass sich die Hypo Vorarlberg bei der Auflösung eines Kapitalsparbuches (das ja naturgemäß ein Ablaufdatum hat) mit Spesen schamlos an den mickrigen und schon längst unter der Inflationsrate liegenden Zinserträgen bedient.

Bei der Eröffnung vor mehreren Jahren wurde noch bestätigt, dass keine Kontoschließungsgebühr vorgesehen ist. Im Kleingedruckten befindet sich jedoch folgender Text: „Bei Abhebung der gesamten Spareinlage samt Zinsen ist die Landesbank berechtigt, eine Schließungsgebühr gemäß Aushang zu verrechnen.“ Das bedeutet, man müsste sich laufend erkundigen, ob derartige Gebühren eingeführt werden, um rechtzeitig Einspruch erheben zu können.

Besonders extrem ist der Einfluss dieser Spesen bei kurzen Laufzeiten – z.B. 1.000 €, 1 Jahr, 2 % Zinsen, Abschluss-Spesen 4,30 €. Vom Nettoertrag fallen fast 30 % durch diese Falle weg, sodass der äquivalente Zinssatz ohne Spesen nur mehr 1,43 % beträgt.

User: GFX
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