Bio-Gütezeichen

Zeichen auf „bio“

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Konsument 6/2004 veröffentlicht: 18.05.2004, aktualisiert: 04.06.2004

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Bio-Lebensmittel stehen hoch im Kurs. Viele Erzeuger versuchen ihren Produkten ein „Bio“-Mäntelchen umzuhängen, ohne sich an die strengen Regeln und Kontrollen zu halten. Hier sehen Sie Gütezeichen, Marken und Logos aus kontrollierter biologischer Erzeugung.

Große Vielfalt

Im Bereich der biologisch erzeugten Lebensmittel ist die Vielfalt an Gütezeichen besonders groß. Der Grund dafür liegt in der Geschichte des biologischen Landbaus, den es seit rund 80 Jahren gibt. Mangels allgemein verbindlicher gesetzlicher Regelungen bildeten sich verschiedene Strömungen und Philosophien heraus.

Dem Prinzip der Unterwerfung der Natur durch den Menschen setzten und setzen zwar alle Biobauern das Wirtschaften mit der Natur entgegen - ohne synthetische Hilfsmittel sowie selbstverständlich auch ohne Gentechnik. Die Umsetzung ist im Detail jedoch unterschiedlich.

"Bodenbelebung" mit der "Kraft der Gestirne"

Der „Demeter“-Verband ist dabei der bekannteste Vertreter des biologisch-dynamischen Landbaus, bei dem die so genannte „Bodenbelebung“ auch mit der Kraft der Gestirne erreicht werden soll. Die Mitglieder von Österreichs größtem Biobauernverband, die „Ernte“-Bauern, haben sich der weniger spirituellen organisch-biologischen Landwirtschaft verschrieben.

Respektvoller Umgang mit dem Vieh

Allen Richtungen gemeinsam ist, dass natürliche Lebensprozesse gefördert und Stoffkreisläufe weitgehend geschlossen werden sollen. Dazu gehört auch die Tierhaltung zur Erzeugung hofeigenen Düngers sowie der respektvolle Umgang mit dem Vieh. Die Tierhaltung in der biologischen Landwirtschaft unterliegt mittlerweile besonders strengen Regeln, die nicht nur die Ernährung der Tiere mit Futter aus biologischem Anbau sicherstellen, sondern auch eine einigermaßen artgerechte Haltung mit Auslauf für alle Tierarten garantieren.

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Bild: VKI