Briefmarken

Neue Tarife

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veröffentlicht: 29.03.2011

Inhalt

Ab 1. Mai 2011 ändern sich die Posttarife. Bei uns gibt es bereits Anfragen zur Gültigkeit der bisherigen Briefmarken. Die Post bietet die Möglichkeit, den Differenzbetrag aufzuzahlen oder Ergänzungsmarken zu kleben.

Auch in Zeiten elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten nimmt die Versendung von physischen Briefen nach wie vor einen wichtigen Platz bei der Übermittlung von Informationen ein. Demnächst steht nun eine Anhebung der Posttarife bevor. Wir haben uns über die Details der Portoanhebung bei Briefen informiert.

Betrag ergänzen

Das Beförderungsentgelt für den sogenannten Standardbrief betrug bisher 0,55 Euro. Die neuen Kosten machen 0,62 Euro aus. Die Österreichische Post AG sieht nun folgende Vorgangsweise vor: Die alten Briefmarken werden weiterhin gültig sein. Wer noch Restbestände zu Hause hat, kann den fehlenden Betrag ergänzen. Bei Sendungen bis zu 20 Stück ist es möglich, die sieben Cent pro Brief in der Postfiliale einfach aufzuzahlen. Der Postbeamte frankiert dann die fehlende Gebühr mittels Stempel.

Für jene, die größere Mengen an 0,55 Euro-Marken besitzen, bietet die Post eigene Briefmarken mit einer Nominale von 0,07 Euro. Diese Ergänzungsmarken sind in Rollen zu je 50 Stück in allen Postfilialen erhältlich. Ein Umtausch der alten Bestände ist nicht möglich.

Fragen beantwortet der Post-Kundenservice Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr, Samstag von 8.00 bis 13.00 Uhr unter 0810 010 100 (über Festnetz zum Ortstarif, Mobilfunk ggf. abweichende Tarife) oder online: www.post.at/kundenservice.

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Kommentare

  • Absolute Frechheit!
    von englitsch am 18.05.2011 um 08:42
    Diese neuen Maße sind eine absolute Frechheit! Ein A5-Brief mit Luftpolsterfolie der vorher 75 Cent gekostet hat, kostet nun plötzlich 2,9, weil sobald man was reingibt ist der sofort dicker als 5mm. Ich verkaufe manchmal alte Kleidung meines Kindes über Ebay - wenn ich jetzt ein TShirt in ein Kuvert stecke, kostet das nun plötzlich 3,8 Euro statt wie früher 1,75, obwohl es nichts wiegt! Das kann s ja wohl nicht sein - das ist eine Preissteigerung von 100 bzw. 300 Prozent! Und das soll laut Regulierungsbehörde zumutbar sein!! Die haben sie doch nicht mehr alle! Der Standardbrief kostet jetzt 62 statt 55 - soll sein, nur diese Änderung der Maße ist eine versteckte Preiserhöhung die NICHT zumutbar ist, weil nun so gut wie alles was früher als Brief billiger als ein Paket war fast dasselbe kostet, egal was es wiegt und wie groß es ist, weil diese 24mm sind lächerlich! Die deutsche Post hat z.B. sogar eigene günstige Tarife für Buchsendungen, aber unsere Post nützt ihr Briefmonopol schamlos aus und vervielfacht die Preise ungestraft! Diese Änderung gehört zurückgenommen und zwar SOFORT!
  • Briefporto ins Ausland für "Groß Brief"
    von helixx am 29.03.2011 um 16:36
    Im Vorfeld gibt es ja schon einige Unruhe unter den Konsumenten angesichts der bevorstehenden "Tarifanpassung" des Briefportos. Der diesbezügliche Über-Wahnsinn ist der Preis von 13.60 Euro für einen Brief (Economy) nach Deutschland, wenn er dicker ist als 24 mm (also nicht in den genormten Briefschlitz passt). Das bedeutet z.B.für alle privaten Verkäufer von Büchern in Österreich, dass ihnen der große deutsche Markt ab 1.5.2011 verschlossen bleibt - denn ein deutscher Käufer zahlt kaum für ein gebrauchtes Taschenbuch im Wert von 2.00 Euro dazu Portokosten von 13.60 Euro da kann er sich ja schon zwei neue Taschenbücher kaufen. Wie ein österreichischer Verkäufer da vom angeblich einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum profitieren soll, erschließt sich unter diesen Umständen wohl niemandem...- de facto ist das ein Ausschluss (und eine Diskriminierung?)
Bild: VKI