Christbäume: Bezugsquellen für Bioprodukte

Nachhaltig feiern

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Konsument 12/2010 veröffentlicht: 12.11.2010

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Jedes Jahr werden in Österreich rund 2,2 Millionen Christbäume gekauft. Etwa 20 Prozent der Bäume werden importiert, beispielsweise die beliebte Nordmanntanne aus Dänemark. Dort wird sie schon Anfang Oktober geschnitten und in Kühlhäusern gelagert.

Auch konventionell gezogene heimische Bäume belasten die Umwelt übermäßig. Sie werden in Intensivkulturen mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, unerwünschtes Gras wird durch Einsatz chemischer Spritzmittel entfernt. Bei Christbäumen aus kontrolliert biologischem Anbau ist das nicht der Fall. Leider gibt es aber keine einheitliche Kennzeichnung dafür.

Bezugsquellen für Bio-Bäume

"Die umweltberatung" hat Bezugsquellen für Bio-Bäume zusammengestellt, die kostenlos heruntergeladen werden können. Wer eine (entgeltliche) Zusendung wünscht, kann dies unter Tel. 01 803 32 32 deponieren. Die Bezugsquellen sind eher beschränkt (hauptsächlich auf Nieder- und Oberösterreich), meist gibt es den Bio-Baum beim Bauern "ab Hof".

Herkunftsschleife beachten

Verbinden Sie die Abholung mit einem Ausflug, so fallen keine zusätzlichen Transportkosten an. Kaufen Sie jedoch einen konventionellen Baum, achten Sie zumindest auf regionale Herkunft. Jeder Christbaum ist mit einer Herkunftsschleife versehen, die verrät, aus welchem Bundesland er stammt.

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