Costa-Crociere-Kreuzfahrten

Aus für diskriminierende Preispolitik

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veröffentlicht: 04.06.2013

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Eine Kreuzfahrt, die in Deutschland um 849 Euro angeboten wurde, kostete in Österreich 2.499 Euro.

Günstigere Buchung verweigert

Kunden, die günstiger über die deutsche Website des Unternehmens oder bei deutschen Reisebüros buchen wollten, wurde aber die Buchung mit der Begründung verweigert, das sei nur mit einem Wohnsitz in Deutschland möglich. Dies ist nur eines von mehreren Beispielen, die zu Beschwerden über die Preispolitik des italienischen Kreuzfahrtanbieters Costa Crociere führten.

Costa Crociere: gegen Gesetz

Die Vorgangsweise widerspricht der aktuellen Gesetzgebung: Ungerechtfertigte Diskriminierung aufgrund des Wohnsitzes oder der Staatsangehörigkeit ist seit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Europäischen Union verboten. Nach einer Intervention des Netzwerkes der Europäischen Verbraucherzentren lenkte Costa-Kreuzfahrten ein und änderte seine Verkaufspolitik.

Jetzt auch für Österreicher günstiger

Personen mit einem Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union ist es nunmehr möglich, Costa-Kreuzfahrten auch in anderen EU-Ländern als in ihrem Heimatland zu buchen. Österreicher können somit im Falle eines günstigeren Angebots in Deutschland auch über ein deutsches Reisebüro oder direkt bei Costa in Deutschland buchen.

Hier die Vorgeschichte: Diskriminierung bei Costa Kreuzfahrten

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