Espresso-Kaffee

Guten Gewissens genießen

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Konsument 11/2001 veröffentlicht: 01.11.2001

Inhalt

  • 19 Espresso-Sorten im Vergleich
  • Kaum Spuren von Schimmelpilz
  • Preisunterschiede kaum gerechtfertigt

Österreich ist ein Land der Kaffeetrinker, nur in Skandinavien wird noch mehr von dem Muntermacher konsumiert als hier zu Lande. Das müssen selbst die erfolgsverwöhnten Brauereien (neidlos oder nicht) anerkennen: Rechnet man den Kaffeeverbrauch – mehr als acht Kilogramm pro Kopf – in Liter um, führt Kaffee und nicht Bier die Getränkestatistik an. Je nachdem, ob man Mokka oder Frühstückskaffee als Maßstab nimmt, kommt man da auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 110 bis 190 Litern. Für Bier wurde zuletzt eine Vergleichszahl von 108 Litern genannt.
Der Ursprung des Kaffees wird in der Provinz Kaffa im heutigen Äthiopien vermutet. Von dort gelangte die Kaffeekultur in den arabischen Raum. Die Niederländer brachten die braunen Bohnen in der Folge nach Europa. Und erst durch die europäischen Kolonialmächte wurde der Kaffeeanbau in Lateinamerika eingeführt, wo heute der Großteil der Kaffeeproduktion beheimatet ist. Hauptproduzenten sind seit Jahren Brasilien und Kolumbien.
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