Ethik-Test Bekleidungsindustrie

Keine Herkunftsangaben

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Konsument 11/2007 veröffentlicht: 19.10.2007, aktualisiert: 21.10.2007

Inhalt

Leserreaktion zu Konsument 9/2007.

"Made in ?"

Heute wollte ich zwei Hemden in einem Geschäft im 12. Wiener Bezirk kaufen. Auf meine Frage, woher diese Hemden kommen (ich will aus Prinzip Textilimporte aus China so weit wie möglich meiden), sagte mir die Verkäuferin: „Keine Ahnung.“ Auf meine Frage, ob es nicht Pflicht der Firmen wäre, das Herkunftsland der Produkte zu kennzeichnen, antwortete sie: „Keine Ahnung.“ So verließ ich das Geschäft ohne Ahnung und ohne Hemden. Gibt es diese Pflicht oder nicht? Früher war es normal, dass man „Made in XY“ gelesen hat, heute ist es nicht mehr obligatorisch?

Mag. Alberto Sana
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Beim Import in die EU ist eine Herkunftsangabe nicht verpflichtend, in den meisten Fällen wird dies aber trotzdem gemacht. In unserer Erhebung zeigte sich, dass unter den 10 getesteten Firmen C&A und Esprit nicht kennzeichnen, Benetton nicht durchgehend, die 7 anderen etikettieren alle ihre Produkte.

Die Redaktion

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Bild: VKI