Genau hinschauen lohnt sich

Ein Kommentar von Chefredakteur Gerhard Früholz

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KONSUMENT 9/2012 veröffentlicht: 30.08.2012

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Genau hinschauen lohnt sich: Ob es sich um süßen Etikettenschwindel handelt, irreführende Angaben auf Lebensmittelverpackungen, Rabatte beim Autokauf oder um Produktionsbedingungen. Ein Intern von KONSUMENT-Chefredakteur Gerhard Früholz.

Gerhard Früholz (Bild: Wilke) 
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Gerhard Früholz

Genau hinschauen lohnt sich. Als natürliche Alternative zum vielfach geschmähten Zucker kommt Stevia neuerdings daher. Mitunter handelt es sich um süßen Etikettenschwindel. Denn wo Stevia drauf steht, können auch Zucker oder andere Süßungsmittel drinnen sein. Lesen Sie mehr dazu in unserer Titelgeschichte.

Ein Besuch von www.lebensmittel-check.at lohnt sich. Irreführende Angaben auf Lebensmittelverpackungen sind ein heißes Thema. Das zeigen die vielen Reaktionen auf unsere Rubrik Lebensmittel-Check. Danke für Ihre vielen Hinweise! Sie finden die Beiträge nicht nur Monat für Monat im Heft. Eine noch viel größere Auswahl finden Sie auf der gleichnamigen Website, die zu www.konsument.at gehört.

Verhandeln lohnt sich. Mit dem ersten Angebot sollte man sich keinesfalls zufrieden geben. Das ist eine dringende Empfehlung aus unserem Test „Rabatte beim Autokauf“. Dass die Listenpreise der Autohändler nicht mehr als „Hausnummern“ sind, ist hinlänglich bekannt. Wie groß die Unterschiede tatsächlich sind, ist allemal erstaunlich. Ein Beispiel aus unserer Recherche: Ein und dasselbe Audi A 3-Modell bekommen Sie bei einem Händler mit etwa 8 Prozent Rabatt um 20.700 Euro, bei einem anderen bereits um 18.600 Euro (Rabatt über 17 Prozent). Fazit: Feilschen Sie beim Autokauf, es zahlt sich aus.

Hartnäckigkeit lohnt sich. Manche Veränderungen brauchen Zeit. Das ist ganz offensichtlich auch der Fall, wenn es um die soziale Verantwortung von Unternehmen geht. Die Produktionsbedingungen für Bananen stehen schon lange im Fokus der kritischen Öffentlichkeit. Auch KONSUMENT hat darüber schon mehrfach berichtet. Sind die großen Bananenproduzenten lernfähig? Unser aktueller Ethik-Test zeigt: Auch wenn noch vieles im Argen liegt – erste Schritte sind gemacht, insbesondere beim Thema Kinderarbeit.

Gerhard Früholz
Chefredakteur

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