"Geplante Schwachstellen": Umfrage

55% meinen: "Das hat System"

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KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 24.04.2013

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Fast 800 Betroffene haben bis Ende März an unserer Online-Umfrage teilgenommen. Den meisten Ärger gibt es mit Handys, Druckern und Waschmaschinen.

Rege Teilnahme an der Online-Umfrage

In den Monaten vor unserer Umfrage hatten sich immer wieder Leserinnen und Leser über Produkte beschwert, die vorzeitig kaputt wurden, nicht mehr repariert werden konnten oder Ähnliches mehr.

Wir hatten daher eine rege Teilnahme an der Umfrage erwartet. Doch die Reaktionen sollten weit darüber hinausgehen. Bis Ende März haben bereits 785 Personen den Online-Fragebogen angeklickt.

Geplante Obsoleszenz: keine Einzelfälle

Mehr als die Hälfte der Teilnehmer ist der Überzeugung, dass die künstliche Herab­setzung der Produktlebensdauer System hat (55 %). Weitere 40 % sind der Auffassung, dass Obsoleszenz jedenfalls in manchen Branchen üblich ist. Verschwindend gering ist die Zahl derer, die das lediglich auf Einzelfälle beschränkt sehen (4,1 %). Und ganze 0,5 % halten die laufende Diskussion für "maßlos übertrieben".

Elektronische Geräte

Erwartungsgemäß sind es vor allem elekt­rische und elektronische Geräte, mit denen unsere Leser einschlägige Erfahrungen gemacht ­haben. Am häufigsten wird die Unterhaltungselektronik genannt (75 %), gefolgt von Haushaltsgeräten (71 %) und dem Informations-/Telekommunikationssektor (63 %). Immerhin 35 % machten ihrem Ärger über kurzlebige Lampen Luft.

Autos, Schuhe, Bekleidung, Spielzeug

Aber die Betroffenheit geht weit darüber hinaus. So gut wie alle Gebrauchsgüter werden genannt. Am stärks­ten unter den spontan genannten Branchen wird über die kurze Lebensdauer von Autos und Autoteilen geklagt – jedem zweiten, der ungestützt eine Produktgruppe nannte, fiel in erster Linie die Kfz-Branche ein. Doch auch Schuhe, Bekleidung, Spielzeug und Heim­werkergeräte kamen nicht ungeschoren davon.

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Kommentare

  • Crucial SSD Festplatten nach 2 Jahren defekt
    von florian22 am 26.11.2013 um 16:30
    Wer vor zwei Jahren SSD Festplatten der Marke Crucial-SSD m4 verbaut hat und dessen Betriebsstunden bereits 5184 betragen, muss mit vorzeitigen Ausfall rechnen. Grund ist ein Bug im Smart-System, das eigentlich vor Ausfällen warnen soll. Bei meiner Festplatte ist die Garantie soeben abgelaufen. Erfahrene Anwender können das Problem mit einem Firmwareupdate beheben. Dem Normalanwender bleibt nur der Neukauf, wobei das teuerste meist nicht die Festplatte sondern die Daten sind. Quellen: HEISE: http://www.heise.de/ct/meldung/Crucial-SSD-m4-Firmware-Update-gegen-Bluescreens-1402530.html CRUCIAL Forum: http://forum.crucial.com/t5/Solid-State-Drives-SSD/Crucial-m4-problems-BSOD-s-Hard-Freezes-BAD-sectors/m-p/115896/highlight/true#M33743
  • Zwei Laptops nach Garantie Defekt.
    von skipper54 am 03.05.2013 um 20:48
    Jedesmal wurden die Laptops heiß,bei einem war auf einmal der Bildschirm dunkel,beim zweiten stand auf dem Bildschirm ich soll mich an den Hersteller wenden.Nie wieder HP.
  • Handy feucht - Garantie weg - Gerät kaputt,oder?
    von frapela am 25.04.2013 um 13:25
    Das Handy Sony Ericson LT18i und das neuere Handy LT26i wurden in einer Koffertasche feucht. Beim älteren konnte ich den Akku herausnehmen und nach einer kurzen Trockenzeit wieder telefonieren. Das neuer Handy hatte einen verschraubten Akku und gab seinen Geist auf. Im A1 Shop zeigte man mir das rot gefärbte Papier als Hinweis auf Feuchtigkeit, wodurch auch die Garantie des 2 Wochen alten Gerätes hinfällig wurde. Ich habe daraufhin die Spezialschrauben geöffnet, den Akku entnommen, das Gerät geföhnt und verwende es nunmehr seit Monaten problemlos.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo