Gutscheine

Schein-Geschenk

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Konsument 12/2010 veröffentlicht: 11.11.2010, aktualisiert: 09.12.2014

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Wem zu Weihnachten die Geschenkideen ausgehen, der sollte auf Gutscheine setzen. Das erspart Ärger unterm Christbaum und den Beschenkten den Umtausch.

Du lieber Gott, schon wieder Weihnachten! Angenommen Sie gehören zu jenen, die nie ein Problem haben, für ihre Lieben genau das richtige Geschenk zu finden, dann brauchen Sie hier erst gar nicht weiterzulesen. Wenn Sie sich aber jeden Dezember oder auch in den Monaten dazwischen und bei Anlässen aller Art damit abquälen, etwas Passendes zu finden, dann sollten Sie es einmal mit einem Gutschein versuchen.

Zugegeben, ein Geschenkgutschein macht unterm Christbaum nicht so viel her wie eine schicke Designertasche. Dafür ersparen Sie sich aber lange Gesichter oder betretenes Schweigen, weil Sie entweder den falschen Modeschöpfer erwischt haben oder der Beschenkte Taschen innig hasst.

Tipps für Schenkende

Fast jedes Unternehmen bietet Gutscheine an. Es gibt sie in Papierform, in vielen Geschäften aber auch als Plastikkarte. Zusammen mit einem hübschen Kuvert sieht beides gut aus und kann in den meisten Fällen auch mit jedem beliebigen Betrag dotiert werden.

Sie nennen die Summe, die Sie verschenken möchten, zahlen, und der vom Unternehmen ausgegebene Gutschein wird entsprechend beschriftet bzw. die Karte aufgeladen. Das ist praktisch, weil Sie so nicht auf vorgegebene Stückelungen wie 5, 10, 50 oder 100 Euro festgelegt sind.

Möchten Sie einen Gutschein schenken, fragen Sie vor dem Kauf im Geschäft genau nach:

  • Wie lange gilt der Gutschein?
  • Gibt es Einlösefristen und wenn ja, wann beginnen sie zu laufen?
  • Kann man einen beliebigen Betrag wählen?
  • Wo kann der Gutschein eingelöst werden? Wird er als Zahlungsmittel in allen Filialen einer Kette akzeptiert?
  • Gilt er nur im Inland oder ist auch außerhalb von Österreich ein Einkauf beim Unternehmen möglich?
  • Was passiert, wenn der Einkaufswert den Wert des Gutscheins unterschreitet?

Gibt es im Geschäft einen Aushang, der über die Geschäftsbedingungen bei Gutscheinen informiert, so lesen Sie diese sorgfältig durch. Überprüfen Sie noch vor Ort, ob alle Ihnen gegenüber gemachten Angaben mit dem Kleingedruckten auf Ihrem Gutschein übereinstimmen.

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Kommentare

  • Gültigkeitsdauer
    von ESpanlang am 15.12.2010 um 14:16
    Grundsätzlich ist bei einem gekauften Gutschein davon auszugehen, dass er 30 Jahre lang gültig ist. Eine Verkürzung dieser Frist kann zulässig sein, wenn sie sachlich gerechtfertigt ist. Weil es wenig Rechtssprechung dazu gibt, führt der Verein für Konsumenteninformation – im Auftrag der Arbeiterkammer Tirol – Musterprozesse. Aus praktischen Gründen raten wir, Gutscheine, ob unbefristet oder befristet, möglichst bald einzulösen. Das erspart Streit. Zudem verliert jeder Gutschein mit der Zeit an Wert. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Gültigkeitsdauer
    von DanDocPeppy am 14.12.2010 um 11:52
    Nun bin ich aber ziemlich verwirrt, denn vor einiger Zeit wurde in einem TV-Magazin die Aussage getätigt, daß ein Ablauf der Gültigkeit der Gutscheine nicht zulässig ist. Begründet wurde das sinngemäß damit, daß ein Gutschein wie Bargeld ist (und schließlich mit Bargeld bezahlt wurde!) und dieses Geld ja auch kein "Ablaufdatum" hat. Es kann nur passieren, daß nach Gültigkeitsablauf (im konkreten Fall gings um einen Thermengutschein) eine eventuell zwischenzeitlich erfolgte Preissteigerung draufgezahlt werden muss. Ich muss gestehen, daß ich mir aber nicht 100prozentig sicher bin, ob es sich bei diesem TV-Magazin um ein österreichisches oder deutsches gehandelt hat. Könnten Sie meine Verwirrung beseitigen? MfG
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