Internet: Trittbrettfahrer

Registrierung des Domainnamens

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Konsument 3/2007 veröffentlicht: 16.02.2007, aktualisiert: 26.02.2007

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Besitzer einer eigenen Internetadresse erhalten seltsame Zahlungsaufforderungen.

Schreiben von "Domain Registry of America"

Herr Kaiser, ein „Konsument“-Leser, hat seine eigene Homepage, auf der er Neuigkeiten für Familie und Freunde ins Netz stellt. Daher besitzt er auch eine Internet-Domain mit seinem Namen. Das ist heute nichts Ungewöhnliches mehr: Internet-Domains werden teilweise ziemlich günstig angeboten. Auch Herr Kaiser hatte die Domain bei seinem Provider erstanden. Daher staunte er nicht schlecht, dass er ein offiziell anmutendes Schreiben einer „Domain Registry of America“ per Post erhielt. Demnächst laufe die Registrierung seines Domain-Namens aus. Er möge also die Registrierung verlängern, weil er andernfalls das Recht auf den Namen nicht mehr exklusiv nützen könne. Das koste für ein Jahr 26 Euro und ließe sich ganz leicht über seine Kreditkarte bewerkstelligen. Beigelegt war auch ein Antwortkuvert.

Rat für andere User

Nun ist sich Herr Kaiser sicher, dass er seinen Domain-Namen nicht bei dieser amerikanischen Stelle gekauft hat und dass er dieses Schreiben daher getrost ignorieren kann. Allerdings meinte er, dass manche Konsumenten vielleicht in diese Falle tappen und Geld in die USA überweisen könnten, und verständigte uns. Auch andere „Konsument“-Leser haben uns von derartigen Schreiben berichtet. Betroffen dürften Internet-User sein, die Domain-Namen mit den Endungen .net, .com oder .org besitzen. Wir raten daher: Wer ein solches Schreiben erhält, sollte sich mit jener Firma oder Organisation in Verbindung setzen, bei der er tatsächlich die Domain beantragt hat. 26 Euro sind zwar nicht viel Geld, hier aber jedenfalls unnütz ausgegeben.

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Bild: VKI