Kleingeräteservice

Einweg statt Mehrweg

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Konsument 8/2002 veröffentlicht: 22.07.2002

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  • Die Großen reparieren selten Kleines
  • Reparaturkosten oft nahe am Neupreis
  • Mangelhafte Kundeninformation

Das Ding war zwar nicht extra teuer, aber es hat jahrelang anstandslos funktioniert. Und jetzt auf einmal bleibt es stumm, wenn man eine CD einlegt. Gewährleistung und Garantie sind natürlich längst abgelaufen, doch hat man sich im Lauf der Zeit so sehr an das Gerät gewöhnt, dass man seine Bedienung im Schlaf beherrscht und es nicht missen möchte – noch dazu, wo es mit dem Geburtstagsgeld von Tante Hilde gekauft wurde. Ein Neugerät wird einem ja auch nicht geschenkt, und die Problematik des Elektronikschrotts ist einem spätestens seit der PC- und Handymanie bewusst. Außerdem passt das gute Stück auf den Millimeter genau ins Regalfach. Gründe genug also, zumindest den Versuch zu unternehmen, das Gerät reparieren zu lassen.

Repariert eine Servicestelle Kleingeräte?

Wir waren neugierig, was passieren würde, wenn einer unserer Tester als einfacher Konsument mit einem unserer mehrere Jahre alten Marken-Kleingeräte (CD-Portable, Autoanlage mit CD-Wechsler, CD-Radiorecorder, Kompakt-Stereoanlage) bei einer Servicestelle oder einer Reparaturwerkstatt aufkreuzen und sagen würde: „Das funktioniert nicht mehr. Können Sie es reparieren?“ Die Testergebnisse haben wir diesmal nicht in herkömmlicher Form mit Namensnennung und Beurteilung veröffentlicht, sondern wir haben sie zu einem allgemeinen Erfahrungsbericht zusammengefasst.

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