Kurztests

Schrott oder Schnäppchen

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Konsument 1/2005 veröffentlicht: 14.12.2004

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Billiges kann ganz schön teuer kommen.

Qualität nicht ganz aus den Augen verlieren

Geiz ist geil. Und es sind nicht nur Sozialhilfeempfänger, die sich um Sonderangebote anstellen. Doch auch bei einem niedrigen Preis sollte man die Qualität des Gekauften nicht ganz aus den Augen verlieren. Wenn eine Ware nicht hält, was sie verspricht, oder ein Gerät nach kurzer Zeit seinen Dienst versagt, kann das Billige ganz schön teuer kommen. Darum lesen wir regelmäßig die Prospekte von Hofer & Co, kaufen Aktionsangebote und unterziehen sie einem Kurztest. Kurz deshalb, weil diese Produkte meist nur wenige Tage erhältlich sind. 19-mal gingen wir von Jänner bis November 2004 auf Schnäppchenpirsch: achtmal bei Hofer, dreimal bei Penny, je zweimal bei Tchibo/ Eduscho, Lidl und Hartlauer, je einmal bei Niedermeyer, und beim Onlinehändler digiwelt.at , der zu Spar gehört.

Jahresbilanz bestätigt Skeptiker

Unsere Jahresbilanz bestätigt die Skeptiker. Nur zehn der getesteten Aktionswaren konnten wir – wenn auch mitunter mit Einschränkungen – empfehlen, darunter einen PC von Penny (16. Jänner), einen Canon-Fotodrucker von digiwelt.at (24. Juni), Wanderstöcke von Hofer (24. August) und einen Trolley-Koffer von Tchibo/Eduscho (16. September). Siebenmal mussten wir abraten. Unter anderem vom Kauf eines zwar billigen, aber schweren Fitnessrades von Tchibo/Eduscho (20. April). Auch für einen Hofer-Staubsauger für Allergiker (10. Mai) oder einen DVD-Recorder bei Penny (8. August) konnten wir keine Kaufempfehlung aussprechen. Der Name einer bestimmten Handelskette sagt also nichts über die Qualität des dort gekauften Produktes. Die Qualität kann beim selben Händler von Aktion zu Aktion doch recht unterschiedlich ausfallen. Auf unserer Homepage finden Sie regelmäßig Kurztests zu aktuellen Sonderangeboten.

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Bild: VKI