Maturaschulen

Reif für die Prüfung

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Konsument 9/1999 veröffentlicht: 01.09.1999

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Maturaschulen machen Schulabbrechern und Bildungshungrigen oft Hoffnungen, die nicht zu erfüllen sind. Aber es gibt sinnvolle Alternativen.

Matura und Studium sind heute die Voraussetzung für den beruflichen Aufstieg und damit ein pralles Lohnsackerl. Die Sehnsucht nach einer akademischen Karriere ist ein umkämpfter Markt, auf dem sich neben seriösen Instituten auch windige Geschäftemacher tummeln.

Der öffentliche Weg

Eine günstige Möglichkeit führt über die öffentlichen Abendgymnasien, der Beitrag pro Semester beträgt 600 bis 700 Schilling. Sie sind jedoch oft überfüllt. Wegen der fixen Kurszeiten lassen sie sich meist nur schwer mit Beruf und Familie vereinbaren.

Das Bundesschulzentrum Ungargasse, Wien 3, bemüht sich um psychisch oder physisch behinderte jugendliche Schulabbrecher. Der Lehranstalt ist ein Internat mit Pflegefachkräften angeschlossen. Dieser Service ist jedoch nicht ganz billig und kostet 9300 Schilling pro Monat.

Der größte Teil derjenigen, die als Erwachsene im zweiten Bildungsweg die Matura anstreben, tut dies auf Externistenbasis: Dabei lernt der Prüfling eigenverantwortlich und wird von der Schulbehörde der entsprechenden Prüfungsschule zugeordnet.

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