Nachtrag Olivenöl und Heftauslieferung

Post hatte Zustellprobleme

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Konsument 10/2007 veröffentlicht: 20.09.2007, aktualisiert: 16.10.2007

Inhalt

An unserem Olivenöltest gab es enormes Interesse. Die Post hat viele September-Hefte später ausgeliefert. Ein Kommentar von "Konsument"-Chefredakteur Gerhard Früholz.

Ins Wespennest gestochen

Mit unserem Test Olivenöl haben wir offenbar in ein Wespennest gestochen. Verständlich, dass die Branche wenig Freude hatte. Aufgeregt wurden da Aussagen entgegnet, die wir  gar nicht getroffen hatten. 

Zur Klarstellung: „Konsument“ hat nicht behauptet, dass Olivenöl „gesundheitsschädlich“ wäre. Wir haben aber festgestellt, dass einige Öle Schadstoffe aufweisen, die bei mehr Sorgfalt im Produktionsprozess vermeidbar wären. Wir meinen: In unserer Umwelt und Nahrung sind wir mit genug Schadstoffquellen konfrontiert, da ist jede zusätzliche Belastung eine Zumutung, erst recht bei Bio-Produkten.
Unser zweiter Kritikpunkt: Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind einige Produkte durch  Wärmebehandlung „aufgemöbelt“, und Verkostungsexperten bescheinigen ihnen minderwertige Qualität. Mit der Bezeichnung „Natives Olivenöl extra“ werden Konsumenten also getäuscht.

Welche Konsequenzen hat unser Test? Was unternehmen die Anbieter? Wird denn Olivenöl künftig besser und öfter untersucht? All diesen Fragen gehen wir derzeit nach. Und schon bald werden wir auf Wunsch unserer Leserinnen und Leser Testergebnisse für weitere Olivenöle veröffentlichen.

Mit Verspätung im Briefkasten  

Beim September-Heft beschwerten sich ungewöhnlich viele Abonnenten über eine verspätete Zustellung; es sind auch mehr Exemplare als sonst „verschwunden“. Für alle daraus entstandenen Unannehmlichkeiten möchte ich mich entschuldigen.
 
Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Abonnenten das Heft spätestens dann in Händen halten, wenn die Medien über unsere Themen berichten und das Heft in der Trafik erhältlich ist. Unsere Auslieferungstermine sind daher so abgestimmt, dass die Mehrzahl unserer Abo-Kunden das Heft am Donnerstag der Erscheinungswoche im Postkasten hat. Was vielfach unbekannt ist: Die Post ist nicht verpflichtet, die von uns angelieferten Hefte unverzüglich zuzustellen, sondern hat dafür einen Spielraum von einigen Werktagen. Und der wurde bei der letzten Ausgabe offenbar leidlich ausgenützt oder überschritten.

Melden Sie uns späte Zustellung

Sollten auch Sie einmal von Zustellproblemen betroffen sein, ersuche ich Sie, nicht nur bei Ihrem Postamt zu reklamieren, sondern auch mit unserem Kundenservice ( kundenservice@konsument.at oder Tel. 01/588 774) Kontakt aufzunehmen. So können wir besser feststellen, in welchen Zustellbezirken es die größten Probleme gibt, und dem „Postfuchs“ mit Nachdruck Beine machen – das ist ja fast ein Fall für einen „Konsument“-Test. 

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Bild: VKI