Online-Ticketshops

16 € sind kein Pappenstiel

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 26.07.2011

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Wer seine Eintrittskarten für Musical, Theater oder Konzerte im Internet kauft, kann Geld sparen. Die Unterschiede bei Ticketpreisen, Gebühren und Versandkosten sind teilweise erheblich.

Immer mehr Eintrittskarten werden per Mausklick bestellt und online bezahlt, entsprechend wächst auch die Zahl der Anbieter. Nicht alle Portale sind seriös, in der Vergangenheit haben wir auch schon vor dubiosen Anbietern gewarnt (siehe „Abzocke im Netz“). Doch davon abgesehen stellt sich auch die Frage nach Ticketpreisen, Neben­kosten oder Serviceleistungen.

Wir haben sechs Portale die Tickets auf dem österreichischen Markt anbieten, genauer unter die Lupe genommen: 

Bestellt haben wir Eintrittskarten für das Musical ­Sister Act (Ronacher Wien), die Oper Aida (Stadthalle Wien), die Wiener Mozart-Konzerte (Staatsoper) sowie im Pop-Bereich für Lenny Kravitz (Stadthalle Wien).

Unterschiede beim Ticketpreis

Sowohl was Ticketpreise als auch was Versand- und Nebenkosten angeht, unterscheiden sich die Anbieter teilweise beträchtlich. So kostete etwa eine Karte der Kategorie A für Sister Act zwischen 89 und 105 Euro, Differenz also immerhin 16 Euro. Für Aida hätten wir zwischen 72 und 85,16 Euro berappen müssen. In beiden Fällen machte hier die deutsche Plattform ticketonline den Preisausreißer nach oben.

Die österreichischen Por­tale bieten weitgehend zu einheitlichen Tarifen an. Bei Lenny Kravitz machte der Unterschied gerade zwei Euro aus. Die Mozart-Konzerte, die ticketonline ebenfalls nicht im Angebot hatte, kosteten einheitlich 79 Euro.

 

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Bild: VKI