Paketdienste: EMS

Ärgerlich

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Konsument 2/2008 veröffentlicht: 16.01.2008

Inhalt

Erfahrungen einer Konsument-Leserin.

Pass per EMS nach Kroatien geschickt

Meine Eltern sind mit meinem Sohn in einem geliehenen Wohnmobil nach Kroatien auf Urlaub gefahren. Versehentlich habe ich beim Packen meinen Pass statt den meines Sohnes mitgegeben. Meine Eltern haben allerdings erst im Urlaub den Irrtum entdeckt und mich angerufen. Sofort habe ich den Pass per EMS nach Kroatien geschickt. Die Postbeamtin sagte noch, dass ich die Sendung jederzeit im Internet nachverfolgen könne ... Ich bezahlte also den stolzen Preis von 40 Euro und fuhr mit gutem Gewissen nach Hause. Als ich am Abend ins Internet schaute, konnte ich meine Sendung nicht finden!

Rückkehr nach Österreich ohne Pass

Bis Urlaubsende war der Pass nicht eingelangt, obwohl meine Eltern sogar einen Tag länger geblieben sind. Sie sind mit dem Kind schließlich ohne Pass heimgefahren und hatten das Glück, an den Grenzen nicht aufgehalten worden zu sein! Der Pass blieb verschollen. Als ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, lag er auf einmal in unserem Briefkasten. Die Post teilte mir auf meine Beschwerde mit, dass es laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht möglich ist, bei Laufzeitverzögerungen für EMS-Sendungen ins Ausland die Haftung zu übernehmen, da sie keine garantierten, sondern lediglich voraussichtliche Laufzeiten haben. Die Transportkosten wurden mir aber refundiert. Und der Wohnmobilverleih hat meinen Eltern für den zusätzlichen Tag nichts verrechnet.

Gaby Stadler
Breitenbach

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