Realsatire beim Postfuchs

Postzustellung

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Konsument 1/2005 veröffentlicht: 14.12.2004, aktualisiert: 16.12.2004

Inhalt

Wertpaket "geriet in Verlust".

57 Euro Versandkosten für ein versichertes Wertpaket

Herr V. aus Wien wollte seiner in England lebenden Tochter wertvolles Silberbesteck schenken. In einem Wiener Postamt riet man zu einem versicherten Wertpaket, Kosten: 57 Euro. Doch der Zusteller der britischen Post deponierte die Fracht hinter einem Mistkübel, weil er die Adressatin nicht antraf. Die fand glücklicherweise das Paket unbeschädigt vor, als sie abends heimkam.

Hinter dem Mistkübel deponiert

Herr V. fragte nun die österreichische Post, warum sie unzuverlässige Geschäftspartner beschäftige und wollte die 57 Euro Gebühr retour. Erst wurde er mit einem Routineschreiben abgespeist. Auf unsere Intervention erklärte sich die Post zu Nachforschungen bereit. Nach zehn Monaten kam die Mitteilung, dass das Wertpaket „in Verlust geraten“ sei. Und Herr V. fühlte sich ins Reich der gelebten Satire versetzt.

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