Roto Frank Eisen AG: Versandkosten

Das Fünffache des Warenwertes

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Konsument 3/2009 veröffentlicht: 16.02.2009

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Bei unseren 20 Jahre alten Kunststofffenstern benötigte ich einen Teil der Verriegelung. Über das Internet fand ich die Fa. Roto Frank Eisen AG, Kalsdorf. Dieses Stück musste aus Deutschland geschickt werden und kostete netto 3,74 Euro zuzüglich 20 Euro Versandgebühr. Dass die Lieferkosten das Fünffache des Warenwertes betragen, finde ich stark. Und dass das Teil aus Deutschland kommt, ist ebenfalls bemerkenswert.

Heinz Cocron
Deutsch-Wagram 

Firma Roto Frank gab dazu folgende Stellungnahme ab: "Roto Frank hält auch für Privatkunden, teilweise jahrzehntelang, Ersatzteile von ausgelaufenen Beschlagprogrammen im zentralen Ersatzteillager vorrätig, um im Falle eines Falles den Austausch von ganzen Beschlagsgarnituren oder gar Fenstern so weit wie möglich zu vermeiden. Da es sich bei dem Artikel um ein ausgelaufenes Teil handelt, wird dieses nur noch in unserem zentralen Ersatzteillager in Leinfelden bevorratet. Auch der Versand erfolgt für solche Ersatzteile direkt von Leinfelden aus. Bei grenzüberschreitender Lieferung werden uns vom Paketdienst Nachnahmegebühren in Höhe von 17,50 Euro zuzüglich Paketkosten verrechnet. Daraus ergeben sich die Bearbeitungskosten von 20 Euro pro Auftrag."

Wie uns weiters mitgeteilt wurde, kommt der Versand innerhalb Deutschlands wesentlich billiger, obwohl die Entfernungen teilweise größer sind als bei einer Lieferung nach Österreich. Hier sollte einmal geprüft werden, wie hohe Versandkosten, die mit dem Überschreiten einer Staatsgrenze begründet werden, mit dem Prinzip des freien Warenverkehrs innerhalb der EU konform gehen!
Die Redaktion

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Bild: VKI