Unadressierte Gratiszeitungen

Vom Werbeverzichtsaufkleber nicht betroffen

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 27.06.2014

Inhalt

"Auf meinem Postfach findet sich ein Aufkleber, der unadressierte Werbung verbietet, und ich bin in der Robinsonliste eingetragen. Trotzdem erhalte ich regelmäßig eine unadressierte Gratiszeitung, die mit Firmenprospekten gespickt ist. Kann ich diese unerwünschte Werbung abstellen?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Renate Wagner.

 Renate Wagner (Bild: Ehrensberger)
DI Renate Wagner

Nach Rücksprache mit der Österreichischen Post AG müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass es nicht möglich ist, diese Art von Werbung zu unterbinden: Bei der von Ihnen beschriebenen Zusendung handelt es sich um ein Regionalmedium.

Werbung in Zeitung zulässig

Regionalmedien sind demnach "Zeitungen, die von den lokalen Institutionen normalerweise herangezogen werden, um Neuigkeiten von großem Interesse für die Region an die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Zeitungen sind keine Werbesendungen, weshalb sie vom Werbeverzichtsaufkleber nicht betroffen sind."

 

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Kommentare

  • Annahme verweigern
    von REDAKTION am 07.07.2014 um 09:55
    Ein KONSUMENT-Leser hat uns folgende interessante Information zukommen lassen: "Dass Regionalmedien vom Werbeverzichts-Kleber nicht betroffen sind, stimmt zwar dem Grunde nach. Doch kann bei der Zustellung von solchen unadressierten Gratiszeitungen (wie bei allen anderen Postsendungen auch) die Annahme verweigert werden. Ich habe zusätzlich zum Kleber Bitte kein unadressiertes Werbematerial ein weiteres Schild an meinem Postkasten angebracht, mit dem Wortlaut: Bitte keinesfalls zustellen: Gratiszeitung N.N., Gratiszeitung X.Y., da ich deren Annahme verweigere . Das funktioniert." Ihr KONSUMENT-Team
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