Zahlungsverkehr: IBAN & BIC

Über die Grenze

Seite 1 von 1

Konsument 11/2008 veröffentlicht: 22.10.2008

Inhalt

Auslandsüberweisungen ohne korrekte Daten kommen exorbitant teuer.

Spielzeug gekauft

Über eine Internetplattform hatte Frau W. Sammler-Spielzeug gekauft. Den Kaufpreis von 13 Euro überwies sie nach Deutschland und hielt die Sache damit für erledigt. Doch einige Wochen später traf sie beim Studium ihrer Kontoauszüge fast der Schlag. Ihre Bank hatte für die Überweisung 17,60 Euro Spesen berechnet! Frau W. glaubte an einen Irrtum und reklamierte. Und erhielt von ihrem Geldinstitut die Auskunft: „Wenn keine IBAN und kein BIC angegeben sind, fallen die normalen Spesen an.“

17,60 Euro Spesen berechnet

Auf Deutsch: Es wird keine begünstigte Euro-Raum-Auslandsüberweisung durchgeführt. Unter IBAN versteht man die internationale Kontonummer, unter BIC die internationale Bankleitzahl. Diese Daten hatte der Verkäufer Frau W. jedoch nicht mitgeteilt. Wer solche hohen Bankgebühren vermeiden will, sollte daher unbedingt IBAN und BIC vom Empfänger des Geldes erfragen, ehe die Überweisung getätigt wird.

IBAN und BIC erfragen

Einen Anhaltspunkt bietet die Internetseite www.ibanrechner.de . Man gibt Zielland, Kontonummer und Bankleitzahl ein und soll IBAN und BIC erhalten. Leider aber stimmt die Berechnung nicht immer. So bleibt als sicherster Weg, sich beim Empfänger danach zu erkundigen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Probe-Abo