Microsoft Office 2013/365

Umsteigen oder auf Bewährtes setzen?

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KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 25.02.2013

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Microsoft Office 2013/365: Microsofts Bürosoftware wird auch in vielen Privathaushalten genutzt, oft noch in der veralteten Version 2003. Wann ist der Umstieg auf die aktuelle Version nötig und für wen lohnt er sich?

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Wie sinnvoll ist Office 2013 für Nutzer mit älterem Betriebssystem? (BIld: Screenshot Microsoft) 
Das Betriebssystem Windows XP und das Bürosoftwarepaket Microsoft Office 2003 waren lange Zeit über ein beliebtes Team, das auch hierzulande nicht nur in den Büros, sondern auch auf zahlreichen privaten Rechnern im Einsatz war und es oft immer noch ist. 

Windows Vista bzw. Microsoft Office 2007

Gemeinsam überstanden sie die missglückte Einführung von Windows Vista bzw. von Microsoft Office 2007, dessen völlig überarbeitete Bedienoberfläche viele Office-2003-Nutzer abschreckte. Diese sahen keinen Sinn darin, so bald schon wieder von einem bestens funktionierenden Programm auf ein neues zu wechseln, dessen Bedienung zudem ein Umlernen erforderte. Wer später zum Betriebssystem Windows 7 wechselte, konnte trotzdem weiterhin sein Office-2003-Paket installieren und somit auch die gegenüber Office 2007 verbesserte Version 2010 links liegen lassen.

Ende des Supports

Mit der Ende 2012 bzw. Anfang 2013 erfolgten Einführung von Windows 8 bzw. Microsoft Office 2013 rückt allerdings für Office 2003 das Ende des offiziellen Lebenszyklus nahe. Der Support seitens Microsoft endet im April 2014, zeitgleich mit jenem für Windows XP. Das bedeutet, dass es danach keine weiteren Updates oder Servicepacks geben wird, die zur Sicherheit und Stabilität des Betriebssystems bzw. der Office-Programme beitragen.

Gefährdung ist relativ

Im Falle des Betriebssystems ist dies auf Dauer sicher nicht unproblematisch. Wegen der veralteten Office-Software alleine wird hingegen die Gefährdung eines durch Firewall und Virenscanner geschützten PCs, der unter Windows Vista oder 7 läuft, nicht gleich sprunghaft ansteigen, sodass hier auf jeden Fall noch ein zeitlicher Puffer über das Ende des Supports hinaus gegeben ist.

Aufgrund der fehlenden Weiterentwicklung von Office 2003 wird allerdings die Kompatibilität mit neuerer Software leiden und man muss z.B. beim Austausch von Daten zunehmend mit Einschränkungen rechnen.

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Kommentare

  • alternative
    von der besserwisser am 27.04.2013 um 16:03
    falls man office-dokumente (word, excel, power point) nur anschauen und nicht erstellen oder bearbeiten will, sind eine gute alternative die office-viewer - nähere details googeln.
  • Lizenz an ein Gerät gebunden/Protest
    von REDAKTION am 28.02.2013 um 15:34

    Stand der Dinge ist (2/2103), dass Microsoft die Lizenzen der Office-2013-Versionen derzeit tatsächlich an die Lebensdauer eines konkreten Gerätes bindet. Das geht zweifellos an den Bedürfnissen der Kunden vorbei. Dies hat einen internationalen Proteststurm ausgelöst, der Microsoft veranlasst hat, darüber nachzudenken. Dieser Nachdenkprozess ist momentan im Gange. Zwischenzeitlich hat Microsoft jedoch mehrfach versichert, dass im Einzelfall entschieden wird und dass jeder Kunde, der z.B. ein Problem mit seinem PC hat und deshalb zu einem Neukauf gezwungen ist, sich telefonisch mit dem Microsoft-Kundendienst in Verbindung setzen soll. Wer die Notwendigkeit des Gerätewechsels glaubhaft machen kann, bekomme, so Microsoft, auch kostenlos einen neuen Offce-Lizenzschlüssel.

    Betroffen ist ausschließlich Office 2013, nicht das Abo-Modell von Office 365.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Falsche Information
    von GeHuNi am 28.02.2013 um 10:52
    Office 2013 gibt es (noch) nicht für den Macintosh! Lediglich Office 365 ist für diese Plattform bereits zu haben. Was noch zu erwähnen ist, weil viele User es nicht wissen/manche Firmen dies nicht preisgeben: es gibt in größeren Firmen, die Volumenlizenzen einsetzen für die Mitarbeiter oft günstigste Angebote, bei deren Inanspruchnahme man sich das neueste Office-Paket für knappe 12 Euro bei Microsoft herunterladen kann. Das Ganze nennt sich "home use program" (Infos unter: http://www.microsofthup.com/hupemea1/home.aspx?culture=de-DE). Einfach mal die IT-Abteilung/den Administrator in der Firma danach fragen... -)
  • Microsoftprodukte sind obsoletistisch und manchmal monopolistisch angelegt
    von good vibrations am 28.02.2013 um 08:59
    Die Neuerungen in der neuen Version des Betriebssystems - es ist anscheinend ein Dreijahresyklus vorgesehen - sind oft marginal bzw. wenig sinnvoll, jedenfalls Zeit-und Geldfresser (neue Geräte, neue Treiber, ...) Im Hintergrund wird natürlich alles durch Patente geschützt, was den Alternativanbietern das Leben sehr erschwert, nicht gerade innovationsfreundlich. Das haben viele Konsumenten anfang dieses Jahrtausend schon gespürt und deswegen hat sich XP solange gehalten und die geplanten Nachfolger kamen erst nicht (longhorn) oder wurden in sehr geringer Stückzahl abgesetzt. Ich verwende seit langem privat hauptsächlich Linux und seit kurzem Ubuntu, was mir sehr gut gefällt!!
  • Geänderte Lizenzbestimmungen für Office 2013
    von mabene am 27.02.2013 um 05:45
    Ich vermisse im Artikel einen Hinweis auf die geänderten Lizenzbedingungen bei Office 2013. Während bei den älteren Office Versionen ein Hardware Wechsel (Neuer PC, Hardware Tausch wegen Defekt) kein Problem war ist Office 2013 fix an den Rechner gebunden auf dem die Erstinstallation erfolgt. Bei einem Hardwarewechsel verfällt die Lizenz, das Produkt muss zum vollen Preis erneut gekauft werden.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo