KONSUMENT.AT - Online-Routenplaner - Musterbrief des Europäischen Verbraucherzentrums

Online-Routenplaner

Vorsicht, Abofalle!

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KONSUMENT 7/2017 veröffentlicht: 09.06.2017

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Nicht einschüchtern lassen

Die Fälle von Peter S. und Petra T. sind nur zwei von vielen die dem beim VKI angesiedelten Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) vorliegen. EVZ-Juristin Maria Semrad beruhigt die Konsumenten: „Lassen Sie sich keinesfalls einschüchtern. Eine Pfändung kann nur erfolgen, wenn bereits ein Gerichtsurteil vorliegt, das Sie zu einer Zahlung verpflichtet. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie auch nichts bezahlen.“ Die Expertin rät Betroffenen, vorsichtshalber schriftlich Einspruch einzulegen. „Dafür stellen wir auf unserer Homepage www.europakonsument.at einen Musterbrief bereit. Am besten schicken Sie diesen eingeschrieben per Post ab. Wenn Sie eine E-Mail bevorzugen, sollte Sie die Lesebestätigung aktivieren. Wichtig ist auch, jeglichen Schriftverkehr zu Beweiszwecken aufzuheben.“

Meldestelle Cybercrime

Auf weitere Drohschreiben, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen muss dann nicht mehr reagiert werden. Wer weitere Schritte setzen möchte, kann eine E-Mail an die Meldestelle Cybercrime des österreichischen Innenministeriums (againstcybercrime@bmi.gv.at) schicken. Die EVZ-Verbraucherschützerin empfiehlt, immer im Auge zu behalten, auf welcher Website man sich befindet, bevor man Daten eingibt. „Behalten Sie die Browserzeile im Blick und kontrollieren Sie, ob Sie sich noch auf der richtigen Internetseite – etwa des Autofahrerclubs oder eines kostenlosen Servicedienstes – befinden.“

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