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Online-Routenplaner

Vorsicht, Abofalle!

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KONSUMENT 7/2017 veröffentlicht: 09.06.2017

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Abofallen im Netz

Routenplaner sind nur eine von vielen Internetfallen, in die Verbraucherinnen und Verbraucher immer wieder tappen. „Das Schlimme daran ist, dass viele, die einem Betrug aufgesessen sind, die geforderte Summe bezahlen, obwohl sie überzeugt sind, gar nichts bestellt zu haben“, sagt Maria Semrad. Einer Studie des Netzwerks der europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) zufolge zählt Österreich zu jenen Ländern in Europa, in denen Betrüger mit Abofallen besonders lukrative Geschäfte machen können.

Chargeback

Im Schnitt hat jeder österreichische Konsument in den letzten drei Jahren 153,50 Euro für Abos bezahlt, die er gar nicht bestellt hat. Nur einer von zehn Österreichern weiß, dass er bei seiner Bank oder seinem Kreditkartenanbieter um eine Rückbuchung des Betrages anfragen kann, wenn das Unternehmen eine Rückerstattung verweigert („chargeback“). „Der Kreditkartenanbieter ist zwar dazu nicht verpflichtet, in vielen Fällen funktioniert es aber und man bekommt sein Geld zurück“, sagt EVZ-Juristin Maria Semrad.

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