KONSUMENT.AT - Amazon: Bewertungen und Rezensionen - Button "Hilfreich – ja/nein": wenig hilfreich

Amazon: Bewertungen und Rezensionen

Zu viele Bestnoten

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KONSUMENT 9/2014 veröffentlicht: 14.07.2014, aktualisiert: 07.11.2014

Inhalt

Button "Hilfreich – ja/nein": nur beschränkt hilfreich

Die meisten Kunden werden über solchen Spielchen stehen oder sie nicht bemerken. Dennoch beeinflussen sie den Informationsgehalt und die Vertrauenswürdigkeit der abgegebenen Rezensionen. Denn viele Kunden ziehen neben den Sterne-Wertungen ja auch die Zahl der "Hilfreich"-Stimmen bei der Entscheidung heran, ob sie eine Rezension lesen oder nicht.

Wer vorne liegt, wird häufiger gelesen

Das Verhältnis von positiven und negativen Bewertungen durch die Amazon-User bestimmt nicht nur den Rang des Rezensenten, sondern auch, an welcher Position die Rezension auf der Produktseite erscheint (die Voreinstellung lautet "Hilfreichste Rezensionen zuerst").

Wer vorne liegt, wird häufiger gelesen, erhöht damit seine Chance auf eine weitere (positive) Bewertung seiner Rezension und damit auf einen Aufstieg in der Bewerter-Hierarchie – und damit auf "Einladungen" zur Produktbewertung durch die Firmen oder zur Teilnahme am "Vine"-Programm ...

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
46 Stimmen
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Kommentare

  • Übersetzung von "Mascherl"
    von Greendaddy am 29.08.2014 um 10:41
    Nur der guten Ordnung halber für die Leser aus der Bundesrepublik nördlich des Mains: In diesem Zusammenhang finde ich die Übersetzung "Schleife" passender als "Fliege". Wie im Text erwähnt: In der Redewendungen "Rezensionen haben kein Hascherl" oder sehr gebräuchlich "Geld hat kein Hascherl" ist ein sichtbares Zeichen gemeint und nicht das Bekleidungsaccessoir. Wie zum Beispiel in "Haar-Mascherl". Das wäre dann die "Haar-Schleife" und keine "Haar-Fliege". (-
  • Verlage motivieren zu Eigen-Reviews
    von aschatt am 28.08.2014 um 13:04
    Vielleicht ein ergänzender Kommentar: Vor wenigen Jahren habe ich ein Buch bei einem der renommiertesten deutschen Wissenschaftsverlage veröffentlicht. Im Rahmen der Marketingmaßnahmen wurde mir vom Verlag dringen angeraten "Kollegen, Freunde und Bekannte" zu motivieren, mein Buch auf Amazon zu bewerten... Ich bin dem Ratschlag (wohl zu meinem eigenen Schaden) nicht gefolgt, gehe aber davon aus, dass dies eine systematische Vorgehensweise von Verlagen und anderen Produzenten ist. Anders gesagt: positive Kommentare auf Handels- oder Tourismus-Plattformen kann man getrost ignorieren, sie sind nahezu wertlos. Ich lese fast ausschliesslich die negativen Bewertungen zumindest jene, die konstruktiv und informiert wirken. Damit kann man eventuell einen Eindruck der möglichen Probleme und Nachteile des jeweiligen Produktes/Angebotes erahnen.
  • @ "Verifizierter Kauf"
    von NETclub50plus am 05.08.2014 um 21:45
    Diese Kennzeichnung ist nur recht beschränkt hilfreich: Wer eine Fake-Rezension beauftrag würde wohl den Preis für den Kauf der Ware mit in die Kalkulation für die "Werbemaßnahme" einbeziehen...
  • ´Verifizierter Kauf´
    von 39373 am 05.08.2014 um 13:14
    Seit einiger Zeit werden Rezensionen von Kunden, die ein Produkt auf amazon tatsächlich gekauft haben, entsprechend markiert, das ist wahrscheinlich die hilfreichste Möglichkeit, gefälschte Bewertungen zu erkennen, wobei es natürlich nicht ausgeschlossen ist, dass jemand ein Produkt anderswo erstanden hat und die Beurteilung trotzdem ehrlich ist...
  • Love it!
    von chris1976 am 18.07.2014 um 15:13
    Im Fernsehen gab es dazu vor einiger Zeit einen Beitrag auf "Stern TV", der von denen beworbene Fake Musiker steht bis heute auf Amazon(plus unzählige Kommentare). http://www.amazon.de/Love-Rock-Prince-one/dp/B00JPJFCZ0/ref=cm_cr_pr_pb_t