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Abschleppen

Schnapp, und weg!

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 01.11.1999

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Es muss nichts passiert sein

Es reicht, dass ein abgestelltes Fahrzeug hätte zum Hindernis werden können, um die Entfernung zu veranlassen. Eine konkrete Behinderung muss noch nicht vorliegen. Einige Feinheiten aus der Praxis:

  • Wenn Sie argumentieren, dass in der Ladezone „eh keiner laden wollte“, werden Sie damit abblitzen.
  • Gilt die Ladezone von 8 bis 12 Uhr und der Abschleppwagen erscheint erst um eins, müsste er unverrichteter Dinge wieder umkehren.
  • Sie kommen zu Ihrem PKW, und der Abschleppdienst ist schon am Werk: Sind die Ketten schon angelegt, aber das Auto befindet sich noch auf dem Boden, dürfen Sie dessen Rückgabe verlangen. Wenn es schon „schwebt“, ist es zu spät. Da heißt es: ins nächste Taxi und dem Wagen hinterherhetzen !
  • Wo Sie vor einer Woche Ihr Auto geparkt hatten, klafft nur eine Baugrube. Meist kein Grund zur Panik: Haben Sie das Fahrzeug zu einem Zeitpunkt abgestellt, als noch kein Halteverbot „in Sicht“ war, darf es zwar entfernt werden. Aber Sie müssen keine Kosten dafür tragen. Anders, wenn am Vorabend bereits Hinweistafeln stehen und Sie dort parken, aber dann mit dem Wagen vor Inkrafttreten des Haltevebotes nicht weggefahren sind.
  • Vorsicht! Halteverbotstafeln bei Baustellen führen ein seltsames Eigenleben und wandern durch geheime Mächte hin und her. Manch Nichtsahnender fand sein Auto in der Kfz-Verwahrungsstelle wieder.

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