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Auto-Navigationssysteme

Lotse an Bord

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Konsument 4/2000 veröffentlicht: 01.04.2000

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Da sowohl System-Software als auch die digitalen Landkarten auf CD-ROM ständig verbessert und aktualisiert werden, ergab sich vom Start weg sehr bald eine völlig undurchschaubare Marktsituation, verstärkt noch dadurch, dass auch viele Autohersteller die bestehenden Systeme überarbeiten. Die schwierige Übersicht ist geblieben, ist aber heute kein echtes Problem mehr: Wirklich schlechte Geräte sind längst wieder vom Markt verschwunden. Sukzessive setzen sich die vernünftigsten Lösungen durch, weil sie von den Konkurrenten rasch nachgeahmt werden.

Platzproblem und Fernbedienung

Gerade beim nachträglichen Einbau hochwertiger Geräte mit Bildschirm heißt die Lösung des Platzproblems Fernbedienung. Das Gelbe vom Ei ist auch diese Lösung nicht. Denn auch da stellt sich die Frage: wohin damit? Üblicherweise reckt sich der Monitor an einem Schwanenhals aus dem Beifahrerfußraum hervor, während die Steuerungseinheit im Kofferraum oder Handschuhfach steckt. Die Suche nach der Fernbedienung (so nicht fix installiert) ist damit vorprogrammiert, die Frage, wo man sie nach der Zieleingabe hinlegen soll, ebenso.

Eine elegante Lösung, ohne Fernbedienung auszukommen, wäre ein Touch Screen, wie er etwa im Lexus eingebaut ist. Vorteil: Per Bildschirmbefehl lässt sich eine gute Bedienführung verwirklichen. Nachteil: Der Bildschirm verschmiert sich mit der Zeit, und die Eingabe lenkt stärker vom normalen Verkehrsgeschehen ab.

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