KONSUMENT.AT - Auto-Navigationssysteme - Steckbrief der „Autopiloten“

Auto-Navigationssysteme

Lotse an Bord

Seite 8 von 11

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2000 veröffentlicht: 01.04.2000

Inhalt

Navigationssysteme gibt es in mehreren Ausführungen, zum Nachrüsten und als Erstausstattung.

Kompaktgeräte mit Pfeildarstellung. Navigationssystem sind in einem Gerät, das in den Radio-DIN-Ausschnitt passt. Eine grundsätzlich sinnvolle und relativ preisgünstige Variante. Auch der nachträgliche Einbau ist leicht durchzuführen. Nachteil: Das relativ kleine Display liegt außerhalb des direkten Blickfeldes. Es gibt Geräte, die die Navigations-CD nur zur Eingabe des Zieles benötigen, weil sie alle notwendigen Daten zur Zielfindung beim Start von der CD ins Gerät laden. Das heißt: Während der Fahrt kann eine Musik-CD abgespielt werden.

Geräte mit Bildschirmdarstellung. Bei nachträglichem Einbau ist der Bildschirm oft schwierig unterzubringen, selbst eine Handy-Halterung ist ja schon meist im Weg. Die klügste Lösung bietet hier noch Alpine mit einem herauszieh- und hochklappbaren Bildschirm. Preisunterschiede und Leistungsvermögen dieser Geräte sind groß. Es gibt Monochrom- und Farbmonitore in zwei- und dreidimensionaler Darstellung, oft auch kombiniert mit TV. Dreidimensionale Darstellung ist kein Fortschritt, da sie funktional nichts bringt, aber leicht verwirrt. Die wahlweise Kartendarstellung (sogar in unterschiedlichen Maßstäben) zusätzlich zur Pfeildarstellung ist eine nette Ergänzung, grundsätzlich für die Zielführung aber nicht notwendig.

Komplettlösungen der Autohersteller. Es gibt auch Geräte mit Monitor an der Mittelkonsole und zusätzlicher Pfeildarstellung zwischen den Rundinstrumenten, wie etwa bei VW, Audi und Opel, oder einen Bildschirm, der direkt vor dem Fahrer aus dem Armaturenbrett hochkommt, wie bei Volvo. Zwei gleichermaßen elegante wie ergonomisch sinnvolle Lösungen, die allerdings relativ teuer sind und nachträglich nicht eingebaut werden können.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen