Autokauf - Extras

Extra-Kosten im Griff

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KONSUMENT 10/2012 veröffentlicht: 27.09.2012

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Vorsicht Basismodell. Die billigen Einstiegsmodelle vieler Hersteller dienen in ­erster Linie dem Preiskampf mit der Kon­kurrenz, etwa, um psychologisch wirksame Preisschwellen zu unterschreiten. Sie bilden stolz das untere Ende der Preisliste, werden aber gar nicht wirklich verkauft, weil sie in ihrer mageren Ausstattung ohnehin niemand will. So gesehen wäre es auch ein ­Fehler, zum Sparen genau auf so ein Modell zu bestehen, weil man es später auch wieder schwer loswird.

Vorsicht, Sondermodell. Meist kurz vor einem Modellwechsel, wenn der Absatz nachlässt, wird ein Modell gerne durch Beigaben oder „besondere“ Lackierungen aufgemöbelt. Wenn Sie diese Extras aber ohnehin nicht brauchen und die Farbe auch nicht ganz passt, warum sollte man so ein Auto kaufen, nur weil es etwas „gratis“ gibt? ­(siehe auch Gebrauchtwagenpreis.)

Empfehlung Vernunftmodell. Die ­meisten Autohersteller bieten mehrere Ausstattungslinien an, wobei die erste Etage über der Basis-Ausstattung meist schon ganz passabel dasteht, das heißt, keine ­wirklich wichtigen Features für Komfort und Sicherheit mehr vermissen lässt. Wenn man sich von hier ausgehend noch einzelne persönliche Wünsche erfüllt, hat man meist schon ein recht attraktives Auto, ohne dass der Preis explodiert.

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