Autokindersitze

Marke vor Diskont

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Konsument 6/2003 veröffentlicht: 19.05.2003

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Kombisitze bleiben problematisch

Die einzige erfreuliche Ausnahme im Segment der Sitze, die für die Normgruppen I bis III zugelassen sind, bildet der „Life plus“ von kiddy. Durch den nunmehr serienmäßigen Fangtisch ist er auch für Kleinkinder ab 9 Monate durchaus geeignet. Ob das Produkt, das überwiegend aus Polystyrol-Teilen besteht, eine etwa elfjährige Verwendungszeit übersteht, konnte in diesem Test nicht berücksichtigt werden.

Beim trimax X-LINE von Concord liegt das Problem vor allem darin, dass bei älteren Kindern nur mehr das Sitzkissen verwendet werden kann. Damit sind Kopf und Brustkorb bei einer Seitenkollision ohne Schutz. Zwar bietet Concord hier eine Nachrüstkopfstütze an, die muss aber später extra gekauft werden.

Auch Billigprodukte im Test

Bewusst wurden in diesen Test auch mehrere Billigprodukte aufgenommen. Sie werden europaweit unter unterschiedlichsten Marken und Produktnamen vertrieben. Zumeist werden diese Produkte auch nicht im Fachhandel, sondern bei Diskontern angeboten:

  • Das Modell „Safety Baby“ von Teamtex wird in Österreich als Osann Safety baby bei Toys “R“ US um 60 Euro angeboten, baugleich auch als Chicco Apollo bei ATU (Autoteile Unger).
  • EuroKids Star wird von der Auto-Z (Porsche Austria) unter der Bezeichnung „Brummbär“ als Zubehör für die VW-Gruppe vertrieben.
  • Vario Kid von IWH wird unter anderem bei Bauhaus angeboten.
  • Mothercare Runner ist als Osann New Way bei Toys “R“ US zu haben.

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