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Autos: Audi A1, Seat Ibiza, Mitsubishi i-MiEV

Kleine groß im Kommen

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KONSUMENT 9/2011 veröffentlicht: 12.08.2011

Inhalt

Weitere Modelle

Die Konkurrenten des Seat Ibiza

Die Auswahl bei den Kombi-Varianten von Kleinwagen ist mittlerweile beträchtlich, auch der Konkurrenzdruck in dieser Fahrzeugklasse ist in der Folge recht groß. Das hat letztlich zu sehr guten, aber auch ähnlichen Fahrzeugen bei allen Herstellern geführt, mit ähnlichen Eigenschaften bis ins Detail. Allen hier getesteten Fahrzeugen sind sichere Fahreigenschaften und ein relativ hohes Komfortniveau gemeinsam. Die Preise, die von rund 16.000 Euro bis weit über 20.000 Euro reichen, sind stark von der jeweiligen Motorleistung und Ausstattung abhängig. Und mit steigender Agilität und Bequemlichkeit nähern sich auch hier die Unterhaltskosten dem Kompaktwagen-Niveau.

Peugeot 207 SW HDI FAP 110
22.450 Euro, 82 kW (110 PS)
Peugeot 207 SW HDI FAP 110 (Bild: ADAC) 

Das Fahrwerk könnte im Vergleich etwas komfortabler sein, zumal kleine Bodenwellen mitunter durchdringen. Das Verarbeitungsniveau ist deutlich höher als bei früheren Peugeots. Die breiten C-Säulen behindern die Sicht nach schräg hinten, dies erschwert etwa das Erkennen von Radfahrern beim Abbiegen. Zwar besitzt der Peugeot infolge seiner geringeren Außenlänge etwas weniger Kofferraumvolumen als die Konkurrenz, durch die steile Heckscheibe ist er aber über weite Bereiche bis zum Dach zu beladen, womit auch sperrige Gegenstände Platz finden. Zu erwähnen ist darüber hinaus die für einen kleinen Diesel gut ansprechende Heizung, zumal diese bei den Konkurrenten tendenziell schwächelt. Kleine Anfahrschwäche unter 2000 Touren.

Renault Clio Grandtour dCi 85 FAP
16.990 Euro, 65 kW (88 PS)
 Renault Clio Grandtour dCi 85 FAP (Bild: ADAC)

Durch die hoch eingebauten vorderen Sitze ist der Abstand zur Dachkante etwas knapp. Das stört beim Ein- und Aussteigen ein wenig. Hindernisse vor und hinter dem Fahrzeug sind gut zu erkennen. Wie der Peugeot 207 kommt auch der Clio beim Kofferraumvolumen mit Seat Ibiza und Skoda Fabia nicht ganz mit. Dafür gibt’s Fächer unter dem Kofferraumboden und ein vollwertiges Ersatzrad für 50 Euro Aufpreis. Die getestete Ausführung zeichnet sich durch ein hohes Ausstattungsniveau aus und bietet sogar ein sehr großes klimatisiertes Handschuhfach. Der Clio besitzt zwar eine Klimaautomatik, die ist aber nicht besonders leistungsfähig, sowohl beim Kühlen als auch beim Heizen. Weiterer Minuspunkt: der üppige Wendekreis von 11,5 Metern.

Skoda Fabia Combi 1,6 TDI (DPF)
15.700 Euro, 77 kW/105 PS
  Skoda Fabia Kombi 1,6 TDI (DPF) (Bild: ADAC)

Der Fabia ist im Grunde schon ein alter Bekannter und war über lange Zeit das meistverkaufte Modell dieser Klasse. Nach dem jüngsten Facelift hält er noch immer locker mit der jüngeren Konkurrenz mit. Vor allem sein üppiger Kofferraum begeistert. Da klingt es schon ein wenig kleinlich, wenn man anmerkt, dass bei vorgeklappten Rücksitzlehnen eine Stufe das Vorschieben der Ladung behindert. Aber Anlass zur Kritik gibt’s auch hier: Wie bei seinem Konzernbruder Seat Ibiza ist das Ansprechen der Heizung mangelhaft. Anders als beim Ibiza versprechen lange Serviceintervalle (30.000 km), dass man weniger Geld in der Werkstätte lässt.

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