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Autoservice in Kärnten

Halbe Sachen

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

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Aus Konsumentensicht nach wie vor unbefriedigend – und völlig unabhängig von der Anzahl der behobenen Mängel – ist die Handhabung der Arbeitsaufträge, die eine Liste aller vorzunehmenden Arbeiten beinhalten sollten: Nur in sechs Fällen erhielt unser Tester den Auftrag zur Unterschrift vorgelegt, aber kein einziges Mal bekam er eine Kopie davon in die Hand. In einem Streitfall nach allfälligen Zusatzarbeiten der Werkstatt kann es so für den Kunden Beweisprobleme geben. Tatsache ist, dass viele Firmen vor allem bei ihren Stammkunden auf die Unterschrift verzichten, weil diese ihrerseits nicht darauf bestehen und die Sache auf Vertrauensbasis läuft. Bei Schicho, Freithofnig, Sintschnig, Stranig, Pirker, Autohaus Südring und Krainer wurde allerdings nicht einmal ein Auftrag geschrieben.

Freundlich

Eines müssen wir den Kärntnern lassen: Sie waren allesamt freundlich; aber neugierig waren sie nicht. Den Firmen Freithofnig und Stranig war es offenbar einerlei, weshalb wir einen Termin wünschten. Sie fragten von sich aus weder nach der Autotype, noch nach dem Kilometerstand, noch nach dem gewünschten Service. Von den restlichen Werkstätten wurden zumindest einige Daten erhoben. Bei Petschnig, Freithofnig, Legner, Friessnegger und Weiss wiederum interessierte man sich am Tag des Service in keinster Weise für eine Telefonnummer, unter der unser Tester für eventuelle Rückfragen erreichbar gewesen wäre. Das könnte zur teuren Überraschung werden.