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Autoservice in Kärnten

Halbe Sachen

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

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Dinge übersehen

Der Hinweis auf die defekten Wischerblätter bei Friessnegger und Autohaus Südring freute uns zwar, hilfreicher für den nächsten Regen wäre jedoch ein Austausch gewesen. Die Firma Freithofnig wiederum leerte 0,7 Liter Automatiköl nach – was um genau 0,7 Liter zu viel war. In der Werkstatt Truppe war das Auto noch in Arbeit, obwohl unser Tester ohnehin mehr als eine Stunde nach dem vereinbarten Abholtermin eintraf. Zurück bekamen wir es in einem etwas zweifelhaften Zustand: So waren der Luftfilter und die Zündkerzen völlig verschmutzt, und die Abgaswerte stimmten nicht. Der Grund dafür: Da das „Pickerl“ erst zwei Monate alt war, hatte man sich darauf verlassen, dass gewisse Arbeiten beziehungsweise Überprüfungen, die ausdrücklich im Service inkludiert sind, ohnehin schon gemacht worden seien. Aber das war noch nicht alles: Im Motorraum befand sich der Zettel vom vorletzten Ölwechsel, der fehlende Auspuffgummi war durch einen offensichtlich gebrauchten ersetzt worden (der in der Rechnung als neu aufschien), als Bremslicht diente nun eine falsche Lampe, die am Tag kaum zu sehen war, und der um 0,5 bar zu geringe Reifendruck war zwar entdeckt worden, es fehlten aber immer noch 0,3 bar (natürlich ist ein Defekt am Füllgerät nicht auszuschließen). Dafür hatte die Werkstatt das alte „A-Pickerl“ ausgetauscht und „nur“ 15 Schilling verrechnet. Und immerhin waren die neuen Nummerntafelunterlagen mit der Firmenaufschrift gratis…