Autoservice in Tirol

Preise und Pannen

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Konsument 2/2003 veröffentlicht: 20.01.2003

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Zum Vergleich mit den bisherigen Service-Tests wurden auch in Tirol drei Werkstätten auf ihre Leistungsfähigkeit beim Service abgeklopft.

Die eingebauten Fehler wurden gegenüber den vorhergehenden Durchgängen geringfügig modifiziert. So wurde diesmal nicht die ganze Batterie gelockert, sodern lediglich die Batterieklemme, und als neue Disziplin kam ein gelockertes Türschloss (Schließkeil) dazu, sodass die Türe nicht mehr einwandfrei schloss.

Interessant, dass bei allen dreien der Großteil der Mängel behoben wurde und sie im Wesentlichen über die gleichen Fehler stolperten. Häufigstes Versagen: Die gelockerte Batterieklemme blieb bei allen unentdeckt, zwei bemerkten das verstellte Türscharnier nicht, und zwei ignorierten die falsche Scheinwerfereinstellung. Letzteres ist ein Problem, das sich jetzt schon durch alle Tests zieht.

Diesmal fiel noch auf, dass die Werkstätten durchwegs sehr unbürokratisch agieren, und zwar nicht unbedingt im positiven Sinn. Bei den beiden Services wurde kein Reparaturauftrag geschrieben, bei der Jahresinspektion wurde er zwar unterschrieben, aber nicht ausgefolgt. Wenn etwa Teile getauscht und Arbeiten durchgeführt werden, die der Kunde gar nicht wollte, ist es dann ziemlich schwierig, den wahren Schuldigen zu finden.

Was die Situation in unseren konkreten Fällen entschärfte: Auto Bacher in Hall (Toyota Starlet) rief während der Arbeiten dreimal an, um auftretende Unklarheiten zu klären, Auto Paulweber, Fulpmes (VW Polo), machte noch einmal einen telefonischen Gegencheck, bevor man Wischerblätter und Bremsflüssigkeit tauschte. Bei Auto Linser in Buch bei Jenbach (Opel Astra) wurden aufgrund des hohen Kilometerstandes gleich alle eventuell notwendigen Arbeiten im Detail und vorab besprochen, beim Anruf hieß es nur mehr: Auto fertig, 405 Euro.

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