KONSUMENT.AT - Autozuverlässigkeit - Autozuverlässigkeit

Autozuverlässigkeit

Spitzenplätze für Japaner

Seite 3 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 8/2004 veröffentlicht: 27.07.2004, aktualisiert: 29.07.2004

Inhalt

Mehr Probleme mit der Elektronik

Da mittlerweile auch die Autohersteller selbst zunehmende Probleme mit der Elektronik eingestehen, stellt sich natürlich die Frage, wie sich dies in der Pannenstatistik auswirkt, vor allem bei jüngeren Fahrzeugen. Das Risiko, einen Pannendienst zu benötigen, ist aber nach wie vor umso geringer, je jünger das Auto ist.

Bei einem sechs Jahre alten Auto ist die Wahrscheinlichkeit, defektbedingt liegen zu bleiben, fast zehn Mal so hoch wie bei einem einjährigen Auto. Fazit: Es mag zwar vorkommen und ganz besonders ärgerlich sein, wenn ein funkelnagelneuer Wagen wegen eines Elektronikdefekts plötzlich stehen bleibt; doch dabei handelt es sich um vergleichsweise wenige Fälle, die sich in den Statistiken nicht oder kaum niederschlagen.

Auch Japaner lassen nach

Zwischen 1998 und 2001 stieg der Anteil der Elektrik-/Elektronikpannen von 45 auf knapp 50 Prozent. Das gilt übrigens auch für jene japanischen Hersteller, die für besondere Zuverlässigkeit bekannt sind. Ein direkter Rückschluss zwischen elektronischer Hochrüstung und Defekthäufigkeit lässt sich aber nicht ziehen. So lag 2001 der koreanische Hersteller Kia mit fast 60 Prozent Elektronik-Pannen deutlich schlechter als BMW mit knapp 46 Prozent.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt einen weiteren leichten, aber stetigen Zuwachs bei den elektronikbedingten Pannen. Die Anzahl der mechanischen Defekte (Zahnriemen, Steuerkette, Ölpumpe etc.) nimmt gleichzeitig ab. Selbst die doch recht häufigen Probleme mit der Zündanlage treten jedes Jahr seltener auf, während Schäden an der allgemeinen Elektrik/Elektronik um etwa das gleiche Maß zunehmen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen