KONSUMENT.AT - Bahnfahren: Beschwerden - Änderung für Vorteilscard Family

Bahnfahren: Beschwerden

Endstation Schienen-Control

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KONSUMENT 1/2015 veröffentlicht: 23.12.2014

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Vorteilscard Family

Ein großes Ärgernis für Fahrgäste sind schlecht kommunizierte Änderungen der ­Tarifbestimmungen. So geschehen etwa bei der Vorteilscard Familie, die mit 1. Jänner 2014 zur Vorteilscard Family wurde – mit völlig neuer Regelung, was die minimale ­Namensänderung nicht vermuten ließ. Diese Vorteilscard wird von der klassischen Kleinfamilie gelöst, was eine Verteuerung be­deutet.

100% Preiserhöhung

Die Kunden bemerken das oft erst Monate später, bei der anstehenden Verlängerung der Vorteilscard Familie. So empörte sich Gerhard A. im September 2014: "Ich habe gestern für die Verlängerung die Unterlagen bekommen. Aus dem ÖBB-Schreiben geht hervor, dass jetzt jeder Erwachsene ­eine Vorteilscard Family benötigt, was für eine Familie mit Vater und Mutter eine ­Preiserhöhung um 100 Prozent bedeutet.“

Handbuch für Bahnreisen

Die "Bibel“ für das Bahnfahren ist seit Juli 2013 das "Handbuch für Reisen mit der ÖBB in Österreich“, veröffentlicht auf der ÖBB-Website. Darin wurden die etwa 15 nationalen Tarifbestimmungen der ÖBB-Personenverkehr AG zusammmengefasst, inhaltlich überarbeitet und teilweise abgeändert.

Aber: Etwa alle zwei bis drei Monate werden Teile verändert.

  • Der Grund ist zum einen, dass auch nur temporär gültige Angebote wie das Sommerticket und das Senioren­ticket im Herbst darin geregelt werden.
  • Zum anderen ringt die Aufsichtsbehörde Schienen-Control seit Veröffentlichung des Handbuchs hart­näckig mit den ÖBB um die Präzisierung und verständlichere Formu­lierung einzelner Regelungen und Bestimmungen.

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