Bahnreisen

Schlaflos in Attnang-Puchheim

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 18.07.2011

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Mehr Ruhe

Ich liebe es, mit dem Nachtzug zu fahren. Ja, manchmal ist es zu heiß oder zu warm, aber in mindestens 90 % der Fälle klappt alles sehr gut. Einzig mehr Kontrolle der Nachtruhe wünsche ich mir. Lärmende, besoffene Nachbarn können die Fahrt verderben.

User: Wurth96
(aus KONSUMENT 10/2011)

Nächtliche Hitze

Wir fuhren zu zweit und mit Rädern am 3.6.2011 von Bruck/M. nach Florenz mit Liegewagen und am 23.6.2011 von Rom im Schlafwagen retour. Nachdem von vorneherein noch nicht bekannt war, wann die Rückfahrt erfolgen kann, konnte das Ticket dafür erst in Neapel erstanden werden. Dieses kostete 2 x 99 € im Schlafwagenabteil. Nachdem für die Hinfahrt 2 x 12 € für die Räder zu bezahlen waren, überraschte die kostenlose Mitfahrt dafür.

Der Zug, der am Vortag in Wien startet, erreicht Rom gegen 10 Uhr und steht dann den ganzen Tag in der Sonne (Angaben Zugbegleiter). Deshalb waren beim Start in Rom gegen 17 Uhr ca. 35 °C im Abteil. Diese Temperatur hielt sich fast bis Villach. Erst von da ab wurde es erträglicher. Klimaanlage gab es im Abteil keine, nur ein Gebläse, das auch nicht immer Kaltluft lieferte. Auf meine Anfrage, was denn die ÖBB mache, wenn ein Fahrgast Kreislaufprobleme hat, wurde mir umgehend ein Gutschein über 40 € angeboten.

Peter M.-Herrmann
E-Mail
(aus KONSUMENT 10/2011)

Lang und teuer

Etwa alle zwei Jahre besuche ich Freunde in Luxembourg. Da ich seit einigen Jahren beim Fliegen große Probleme mit meinen Ohren habe, bevorzuge ich die Bahn. Trotzdem habe ich gestern einen Flug gebucht. Die Bahnfahrt kostet 400 € (mit Vorteilscard!) gegenüber 261 € bzw. 211 € (Internet) für den Flug. Und abgesehen von der Dauer der Reise (was man als Bahnfahrer freiwillig und bewusst in Kauf nimmt) hat man aufgrund der schlechten Verbindungen mit der Bahn gerade bei Kurzaufenthalten viel weniger Zeit vor Ort zur Verfügung.

Die Bahn raubt mir bei der Anreise fast den halben Tag und bei der Abreise den halben Nachmittag. Bei früheren Fahrten war der Schlafwagen (Single) o.k. Ich bin weder bequem noch zimperlich, denn beides sollte man besser nicht sein, wenn man die Bahn wählt.

Petra Zamburek
E-Mail
(aus KONSUMENT 9/2011)

Sehr zufrieden

Ich fuhr in den letzten Jahren mehrfach mit dem Autozug mit Schlafwagen von Wien nach Berlin beziehungsweise Hamburg. In allen Fällen war ich mit dem Preis-/Leistungsverhältnis und dem Gebotenen sehr zufrieden. Die Kabinen sind zwar klein, aber ich will ja nicht wohnen, sondern schlafend reisen. Und das geht gut.

Die Betten sind rein und bequem. Das Frühstück ist gut. Richtig ist, dass man das Frühstückstablett auf den Knien balancieren muss, aber mit einigem Geschick geht das ganz gut.

Harald Ginzel
E-Mail
(aus KONSUMENT 9/2011)

Unbequem

Wir fuhren kürzlich mit dem Nachtzug von Wien nach Hamburg und retour. Das auf dieser Strecke eingesetzte Wagenmaterial besteht aus uralten Waggons mit winzigen Abteilen, die den Bedürfnissen der heutigen Reisenden nicht mehr entsprechen.

Zum Beispiel ist es nicht möglich, 2 Koffer (in einem Doppelabteil reisen im Normalfall 2 Personen!) im Abteil zu verstauen. Hat man sich für das obere Bett entschieden, sollte man gelenkig und kräftig genug sein, um es über die steile Leiter zu erklimmen. Am Morgen verzehrt man sein Frühstück auf dem unteren Bett sitzend. Es kommt vor, dass die Klimaanlage ausfällt, dass sich Abteiltüren in der Kurve von selbst öffnen und dass Teile der Wandverkleidung scheppern und klappern.

Die Schalldämmung ist für einen Schlafwagen unzureichend; muss man wegen defekter Klimaanlage das Fenster offen halten, wird es im Abteil – besonders bei Geschwindigkeiten um 200 km/h – besonders laut. Positiv ist zu vermerken, dass die Zugbegleiter und -begleiterinnen sehr bemüht, hilfsbereit und freundlich sind!

Robert Gotsleben
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(aus KONSUMENT 9/2011)

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Kommentare

  • Fan
    von Wurth96 am 23.08.2011 um 09:24
    Ich liebe es mit dem Nachtzug zu fahren. Ja, manchmal ist es zu heiß oder zu warm, aber in mind. 90% der Fälle klappt alles sehr gut. Einzig mehr Kontrolle der Nachtruhe wünsche ich mir. Lärmende, besoffene Nachbarn können die Fahrt verderben.
  • Überschrift
    von wks am 28.07.2011 um 15:10
    Was hat der Artikel mit Attnang-Puchheim zu tun?
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