KONSUMENT.AT - Crashtest Kompakt-Vans - So haben wir getestet

Crashtest Kompakt-Vans

Mehr Sicherheit

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

Inhalt

So haben wir getestet

Zur Ermittlung der Fußgängersicherheit werden Dummy-Köpfe und Beinformen gegen das Fahrzeug geschleudert.

Im Test: Phase VIII der Testserie im Auftrag des Euro-NCAP-Konsortiums: Kompakt-Vans.
Frontal- und Seitenaufprall (sowie Poletest); Bewertung für Fahrer; Beifahrer nur beim Frontalaufprall: Entsprechend dem Punkteergebnis (maximal 34) werden bis zu 5 Sterne vergeben. Die Kindersicherheit wird lediglich verbal beurteilt. Die Fußgängersicherheit wird in einem getrennten Vier-Sterne-Rating beurteilt.

Frontalaufprall: Aufprall mit 40 Prozent Überdeckung (fahrerseitig) gegen eine verformbare Barriere nach EEVC-Spezifikation. Aufprallgeschwindigkeit 64 km/h. Zwei Hybrid-III-Dummies auf den Vordersitzen; bewertet wurden folgende Körperbereiche: Kopf/Hals – Brust – Becken/Oberschenkel/Knie – Unterschenkel/Füße.
Weiters zwei Dummies (entsprechend einem 18 Monate und einem 3 Jahre alten Kind) in vom Hersteller empfohlenen Kindersitzen am Rücksitz.

Seitenaufprall: Euro-SID-Dummy am Fahrersitz in mittlerer Position; bewertet wurden Kopf, Brust, Bauch und Becken. Weiters zwei Kinder-Dummies wie beim Frontalaufprall. Aufprall mit 50 km/h mit EEVC-Barriere auf der Fahrerseite.

Poletest: Ein Euro-SID-Dummy am Fahrersitz, Bewertung wie bei Seitenaufprall. Wagen wird auf Prüfschlitten mit 29 km/h fahrerseitig (in Linie mit dem Kopf) gegen einen Stahlmast geschleudert. Der Poletest wird nur auf Verlangen des Herstellers durchgeführt, Voraussetzung ist ein sehr niedriges (Farbe grün) Kopfverletzungsrisiko im Seitenaufprall-Test und Seiten-Airbags für den Kopf.

Fußgängersicherheit: Mit einer simulierten Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h wurden Köpfe von Erwachsenen- und Kinder-Dummies gegen die Motorhaube (beziehungsweise Windschutzscheibe) und Beinformen gegen die Fahrzeugfront geschleudert.